Die Planungen für den Depotbau am Gerätemuseum in der Alten Schäferei Ahorn wurden in den vergangenen Wochen mit Blick auf Kosten und Abläufe überarbeitet. Das geschah in Zusammenarbeit mit dem beauftragten Architekturbüro. Der Umwelt- und Bauausschuss hat die neuen Pläne bereits beraten und eine Variante für akzeptabel und machbar befunden. Veränderungen gibt es dabei weniger in der Kubatur des Baukörpers als vielmehr in den räumlichen Zuschnitten und Nutzungen. Es gibt dabei mehrere Schwerpunkte: Die Lagerflächen im Depot sollen erweitert werden. In Form eines "Schaufensters" soll sich die Depotarbeit nach außen öffnen. Und durch eine Optimierung der Lüftungs-, Heiz- und Klimatechnik sowie der Veränderung der Büro- und Sozialräume kann die Haustechnik verkleinert werden.

Den Bau noch einmal zu durchdenken, sagte Bürgermeister Martin Finzel bei der Gemeinderatssitzung am Dienstag, sei auch dafür wichtig, um frühzeitig die notwendigen Regale und Lagermöglichkeiten zu planen. So könnten hohe Kosten für Sonderanfertigungen vermieden werden.

Ziel ist es, dass das neue Depot Ende 2022 fertig ist. Mehr als 30 000 Sammelgegenstände des Gerätemuseums des Coburger Landes werden dann im neuen Domizil untergebracht sein. Mit einem Projekt zur Qualifizierung der Sammlung, die derzeit in verschiedenen Depots gelagert ist, wird aktuell der Bestand erfasst und überarbeitet.

Als Nachrücker für die verstorbene Gemeinderätin Gabi Jahn wurde Nureddin Suzan (SPD/Grüne) am Dienstagabend im Gemeinderat durch Bürgermeister Martin Finzel vereidigt. gb