Die CSU Ebelsbach möchte etwas gegen den Klimawandel tun und hat dazu eine besondere Aktion ins Auge gefasst. Allerdings kam die Coronakrise dazwischen und machte eine Absage erforderlich, wie der Ortsverband mitteilte.

Worum geht es? Nach den Angaben von Roland Metzner, dem Bürgermeisterkandidaten der CSU, der in der Stichwahl demnächst gegen den SPD-Bewerber Martin Horn antritt, soll aufgeforstet werden. Bäume gelten als wirksames Mittel gegen den Klimawandel. "Auch wir als Mitglieder des CSU-Ortsverbandes Ebelsbach wollen Verantwortung übernehmen und uns im Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit noch stärker engagieren", betont Metzner.

Geplant ist, rund 2700 Bäume in einem privaten Waldstück in der Nähe von Bischofsheim zu pflanzen. Es sollen bevorzugt junger Feld- und Spitzahorn, die Roterle, die Hainbuche, die Vogelkirsche sowie die Stieleiche gesetzt werden. Der Pflanzplan wurde laut Ortsverband von der Firma "BBV Landsiedlung" erstellt und mit dem Forstamt abgestimmt. Diesen Pflanzen wird ferner eine bessere Klimastabilität zugeschrieben als beispielsweise der Rotbuche oder auch der weit verbreiteten Fichte. So soll der Wald als Ökosystem stabilisiert und auf weitere niederschlagsarme Jahre vorbereitet werden.

Wegen der Corona-Pandemie sagte die CSU die geplante Aufforstungsaktion ab. Sie wird auf einen späteren, möglichst zeitnahen Termin verschoben. red