Als "verfehlt" bezeichnet der neu gewählte Vorsitzende der CSU Rödental, Jürgen Thamm, den Vorschlag der SPD-Stadtratsfraktion, den öffentlichen Nahverkehr ...

Als "verfehlt" bezeichnet der neu gewählte Vorsitzende der CSU Rödental, Jürgen Thamm, den Vorschlag der SPD-Stadtratsfraktion, den öffentlichen Nahverkehr in Rödental angesichts der geringen Einnahmen für die Bürger zukünftig kostenlos anbieten zu wollen.
"Wir erleben zwar gerade, dass sich die Einnahmesituation unserer Stadt durch die gesamtwirtschaftliche Lage erfreulicherweise gebessert hat", so Jürgen Thamm laut einer Pressemeldung. "Gleichwohl dürfen wir die angespannte finanzielle Situation Rödentals nicht außer Acht lassen. Ohne die Stabilisierungshilfe des Freistaats Bayern würde die Stadt anders dastehen."
Rödental dürfe daher nicht grundlos auf Einnahmen verzichten. "So reizvoll der Vorschlag auch auf den ersten Blick ist, so sehr verkennt er das Problem. Wir sollten uns vielmehr fragen, ob und wo wir das Angebot des Rödentaler ÖPNVs verbessern können, damit mehr Bürger ihr Auto stehenlassen und den Bus nutzen", erklärt Thamm. Dadurch könnten letztlich auch die Einnahmen gesteigert werden.
SPD-Fraktionsvorsitzender und Zweiter Bürgermeister Thomas Lesch hatte den Vorschlag aus der Bundespolitik bei der Sitzung des Stadtrats aufgegriffen und angeregt, darüber nachzudenken. Hintergrund ist unter anderem, dass Rödental schon jetzt bei Einnahmen aus den Fahrgeldern von etwa 15 000 Euro jährlich etwa 160 000 Euro draufzahlt, um den Stadtbus anzubieten. red