Vier Ehrungen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der CSU-Ortsverbands Rugendorf in der "Edelherbklause Löffler". Für 25-jährige Parteizugehörigkeit zeichneten stellvertretender CSU-Kreisvorsitzende Frank Wilzok und Ortsvorsitzende Elisabeth Schmidt-Hofmann Uwe Hempfling mit der Ehrennadel und einer Urkunde aus.
Seit zehn Jahre sind Veronika und Karl Hofmann sowie Franz Lamnek und Martin Weiß dabei. Schmidt-Hofmann bedankte sich bei den Geehrten für gute Mitarbeit im Ortsverband. Als Delegierte fahren Elisabeth Schmidt-Hofmann und Martin Weiß zur Kreisvertreterversammlung für die Europawahl.
Fritz Rösch lobte die sachliche Arbeit von Elisabeth Schmidt-Hofmann. Mit Blick auf die Kommunalwahlen 2020 betonte er, dass junge Leute für die Gemeindepolitik begeistert werden müssten. Erforderlich seien umfangreiche Straßensanierungen, hier habe die Gemeinde die Zweitflurbereinigung beantragt. Langfristig stünden auch die beiden Kläranlagen Losau und Rugendorf zur Sanierung an.
Martin Weiß betonte, dass Dieter Oertel in seiner langen Bürgermeisterzeit Rugendorf vorangebracht, Gewerbegebiete ausgewiesen und die Dorferneuerung durchgezogen habe. Mit Blick auf die Kreispolitik sagte Weiß, dass der Landkreis Kulmbach froh und glücklich sein dürfe, so ein hervorragendes und gut funktionierendes Klinikum zu haben.
Frank Wilzok streifte den Kreishaushalt. Er freute sich, dass die Steuerkraft des Landkreises Kulmbach um 10,5 Prozent gestiegen ist. Kräftig werde in die Sanierung der Straßen und Schulen investiert. Eine hohe Summe investiere der Landkreis in den kommenden Jahren ferner in die Beschaffung von überörtlichen Feuerwehr-Einsatzfahrzeugen.
Eingangs hatte die Versammlung des kürzlich verstorbenen Gründungsmitglieds Rudi Nützel gedacht. Klaus-Peter Wulf