An Heiligabend fand in der Hochstadter Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt eine Christmette (Eucharistiefeier) mit Pfarrer Diter Glaeser statt. Den Orgelpart hatte Engelbert Lorenz (Mesner und Pfarrgemeinderat in der Pfarrei Herz-Jesu Schwürbitz) inne.

Eingangs segnete Pfarrer Glaeser die Weihnachtskrippe und stellte die Geburt Jesu in den Vordergrund. Lektor Georg Zethner trug eine Lesung aus dem Buch Jeasaja, "Das Volk, das im Dunkel lebt", vor. Pfarrer Diter Glaeser verkündete aus dem heiligen Evangelium nach Lukas "Fürchtet euch nicht - euch ist ein Sohn geboren".

Pfarrer Glaeser sagte in seiner Predigt die Worte: "Das Coronavirus hat uns im Griff, im Jahr 2020 war alles anders." So gehe ein intensives Jahr zu Ende. Ein Jahr, das die Menschen auf allen Ebenen gefordert habe. Der Geistliche führte aus: "Viele Erfahrungen mussten wir in diesem Jahr machen, mussten lernen, mit einer ganz neuen Situation umzugehen beziehungsweise Abstand zu halten. Die Corona-Pandemie hat unser aller Leben mehr oder weniger auf den Kopf und uns vor besondere Herausforderungen gestellt."

Dennoch finde Weihnachten statt. Gott könne nicht Abstand halten. "Gott drängt uns sich auf. Er will uns ansprechen und seine Liebe, Fürsorge und Nähe vermitteln", predigte der Pfarrer.

Die Hygienevorschriften

Die Fürbitten trug Lektorin Angela Wilm zum Thema "Licht in der Dunkelheit" vor. Anschließend fand die Eucharistiefeier mit Pfarrer Diter Glaeser statt, während die heilige Kommunion von Mesner und Kommunionhelfer Georg Zethner unter Einhaltung der Hygienevorschriften ausgeteilt wurde. Von ganzem Herzen wünschte zum Schlusssegen Pfarrer Glaeser allen Gottesdienstbesuchern besinnliche und frohe Weihnachten.

Dies war eine Eucharistiefeier im katholischen Seelsorgebereich Lichtenfels-Obermain. Die Schwürbitzer Pfarrangehörigen hatten wegen der Renovierung der Herz-Jesu Kirche nicht die Möglichkeit zu einem Gottesdienstbesuch.