Jedes Jahr im September wird im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche für eine nachhaltige Mobilität in den Kommunen geworben - 2020 unter dem Jahresmotto "Klimafreundliche Mobilität für alle". Ziel der Aktion ist, möglichst vielen Menschen einen Anreiz zum Umdenken in Sachen Fortbewegung zu geben, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Herzogenaurach. Immer noch würden viel zu oft kurze Wege unnötig mit dem Auto erledigt, dabei böten sich vor allem das Fahrrad, aber auch der Bus an, um schnell von A nach B oder entspannt ohne Parkplatzsuche in die Innenstädte zu gelangen.

Ob Freizeitaktivität, Einkaufsbummel oder Arztbesuch, von Mittwoch, 16., bis Dienstag, 22. September, fahren in Herzogenaurach inklusive Ortsteilen die Herzobusse und Regionalbusse entsprechend der gültigen Fahrpläne gratis. Eine gute Gelegenheit, die "Öffentlichen" einmal auszuprobieren, meint Monika Preinl vom Umweltamt.

VGN-Jahresabonnenten im Stadtgebiet Herzogenaurach (Tarifstufe F) können zudem ab diesem Jahr einen Zuschuss auf das Jahresabo von bis zu 100 Euro oder auf das neue 9-Uhr-Jahresabo 50 Euro auf Antrag bei der Stadt erhalten. Informationen gibt es auf der städtischen Internetseite, in der Finanzverwaltung und am Samstag, 19. September, von 10 bis 13 Uhr am Infostand vor der Touristinfo in der Hauptstraße 34. Dort gibt es auch die Gelegenheit, sich am Ausstellungsstand über Lastenfahrräder zu informieren oder diese auszuprobieren. Darüber hinaus gibt es Informationen zu städtischen und anderen Fördermöglichkeiten für Lastenfahrräder.

21 Tage ohne Auto

Am Samstag, 19. September, fällt um 10 Uhr vor der Touristinfo der Startschuss zum "Stadtradeln 2020". Bis zum 9. Oktober radelt ganz Herzogenaurach für ein gutes Klima. Interessierte können sich unter www.stadtradeln.de/herzogenaurach anmelden und ein Team gründen oder einem Team beitreten, um möglichst viele Radkilometer für Herzogenaurach zu sammeln.

Bürgermeister German Hacker (SPD) hofft auf eine rege Teilnahme der Bürger und Stadträte an der internationalen Kampagne des Klima-Bündnisses. Hacker ist selbst begeisterter Radfahrer: "Ob auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit. Radfahren macht Spaß und bringt uns nicht nur schnell und günstig ans Ziel, sondern trägt aktiv zum Klimaschutz bei. Deshalb nehme ich innerorts am liebsten das Fahrrad."

Beim diesjährigen "Stadtradeln" gehen auf jeden Fall wieder zwei altgediente Teilnehmer an den Start. Caroline Credé und Hans-Jürgen Kopperger werden während der 21 "Stadtradeln"-Tage ihr Auto stehen lassen und ihre Wege zur Arbeit und in der Freizeit mit dem Fahrrad zu-rücklegen. Zum Auftakt überreichen die beiden dem Bürgermeister symbolisch ihre Autoschlüssel. red