Breitbandausbau voranbringen

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Foto: Matthias Hoch
Foto: Matthias Hoch
 
 

Der amtierende Rathauschef von Schlüsselfeld wirbt mit dem Ausbau von Infrastruktur um die Gunst der Wähler.

Der 46 Jahre alte Bürgermeister von Schlüsselfeld, Johannes Krapp (CSU), strebt bei der Kommunalwahl am Sonntag eine zweite Amtszeit an. Was ihn dazu motiviert und welche Erfolge er in seiner bisherigen Arbeit in der rund 6000 Einwohner zählenden Steigerwald-Stadt vorweisen kann, verrät er in einem kurzen Interview.

Was motiviert Sie, sich in der Politik zu engagieren?

Krapp: Es macht mir einfach große Freude, an Entscheidungen mitzuwirken, die unsere Gemeinde weiter voranbringen und uns zukunftsfähig machen. Ein besonderes Anliegen ist mir, dafür zu sorgen, dass unsere Kinder und Enkel die Möglichkeit haben, ebenso glücklich hier aufwachsen zu können wie ich.

Was hat Sie im vergangenen Jahr im Bezug auf Ihre Gemeinde am meisten geärgert?

Sich ärgern halte ich im Wesentlichen für wenig hilfreich. Es gibt Aufgaben, die wurden gelöst. Es gibt Aufgaben, die müssen dringend gelöst werden. Und es werden Aufgaben in der Zukunft kommen, die angegangen werden müssen. Da ist für mich eine positive Grundhaltung gefragt, die sich nicht durch "ärgern", sondern durch "handeln" auszeichnet.

Was war Ihr größtes politisches Erfolgserlebnis in den letzten sechs Jahren?

Es freut mich, dass wir beim Thema Digitalisierung auf allen Ebenen Fortschritte gemacht haben. Ansonsten ist es schön zu sehen, dass unser neues Feuerwehrzentrum in Schlüsselfeld von den Wehren in der Einheitsgemeinde angenommen und mit Leben erfüllt wird.

Bei welchen drei Themen sehen Sie am meisten Handlungsbedarf und wie wollen Sie diese anpacken?

Das sind im Wesentlichen der Breitbandausbau, der (soweit durch Fördergelder unterstützt) weiter vorangetrieben werden muss, die Schaffung von neuem Wohnraum, da Schlüsselfeld weiter wächst, sowie die Erfüllung zahlreicher Pflichtaufgaben im Wasser- und Abwasserbereich, beim Straßen- und Kindergartenbau und bei der Energiewende. Alles aufzuzählen, was angepackt wird, ist in diesem Rahmen nicht möglich. red