Über 100 Einsatzkräfte aus den Feuerwehren im Stadtgebiet Bad Rodach und darüber hinaus sowie die BRK-Bereitschaft Coburg wurden mit ihren Fahrzeugen samt der Drehleitern aus Bad Rodach und aus Heldburg zu einem Wohnhausbrand nach Heldtritt in die Tannenleite gerufen. Die Bewohnerin erlitt eine Rauchgasverletzung und es entstand hoher Sachschaden. Die Kriminalpolizei Coburg hatte die Ermittlungen aufgenommen.

Gegen 20.30 Uhr war der Notruf über den Dachstuhlbrand eines Einfamilienhauses in der Straße "Untere Tannleite" eingegangen. Rund 100 Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren, des Rettungsdienstes und der Polizei eilten zum Brandort. Die 82-jährige Bewohnerin lag beim Eintreffen der Rettungskräfte bewusstlos im Obergeschoss des Hauses und wurde evakuiert. Die Frau erlitt durch den Brand eine Rauchgasverletzung und musste zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus transportiert werden. Kreisbrandinspektor Stefan Püls berichtete, dass sich Atemschutzgeräteträger auf den Weg gemacht hatten und mit einer Steckleiter über den Balkon in die Wohnung gekommen waren. So hatten die Einsatzkräfte die bewusstlose Seniorin aus dem Gebäude retten können.

Hunderte Meter Schlauch

Von mehreren Seiten und mit Drehleiter wurde der Brand bekämpft, in dessen Folge eine große weiße Rauchsäule aus dem Dachstuhl austrat, die weithin sichtbar war. Dazu wurden mehrere Hundert Meter Schlauch verlegt. Löschwasser konnte auch aus dem Mühlbach entnommen werden, der nicht weit von der Einsatzstelle entfernt liegt. Obwohl die Feuerwehren die Flammen schnell unter Kontrolle brachten, entstand am Einfamilienhaus Schaden in Höhe von circa 200 000 Euro.

Nach ersten Erkenntnissen der Kripo Coburg ist eine in Brand geratene Heizdecke die Ursache des Brands. mst mit pol