Nun kann der Ausbau der Kreisstraße FO 13, Ortsdurchfahrt Heroldsbach zwischen der Einmündung Oesdorfer Straße und der Einmündung Brunnenstraße endlich beginnen. Mit dem symbolischen Spatenstich in Heroldsbach wurden die Bauarbeiten gestern offiziell begonnen. Für 3,4 Millionen wird die Ortsdurchfahrt mit einer Länge von ca. 1,5 Kilometer, bis Juni 2023 in fünf Bauabschnitten ausgebaut.

Die lange Bauzeit resultiert daher, so Bürgermeister Benedikt von Bentzel (CSU), weil die Gewerbebetriebe weiterhin erreichbar sein sollen. So können auch weiterhin Kunden und Anwohner ungehindert die Geschäfte anfahren, nur der Schwerlastverkehr wird über die B 470 umgeleitet.

Neue Wasserleitungen

Zur Baumaßnahme kommen neue Trinkwasserleitungen mit Grundstücksanschlüssen sowie Kanalarbeiten hinzu.

Die Straßenbauarbeiten umfassen den Ausbau der Kreisstraße FO 13 mit straßenbegleitenden Gehwegen, Parkplätzen und Bushaltestellen. Aufgrund des mangelhaften Ausbauzustandes der Ortsdurchfahrt, der den Verkehrsanforderungen nicht mehr entspricht, war die Maßnahme dringend erforderlich.

"Für Heroldsbach bedeutet das Projekt eine Aufwertung des gesamten Dorfbildes", so der Bürgermeister. Im Rahmen der Bauarbeiten werde es zu Behinderungen kommen. Der Bürgermeister bittet die Anwohner für die unvermeidbaren Behinderungen um Verständnis.

Gemeinschaftsprojekt

Landrat Hermann Ulm bezeichnet das Projekt als eine der größten Baumaßnahmen im Landkreis Forchheim. Der Ausbau ist ein Gemeinschaftsprojekt von Landkreis Forchheim und der Gemeinde Heroldsbach, wobei die Baulast der Gehwege, Gemeindestraßen, Parkflächen und Haltestellen in der Ortsdurchfahrt der Gemeinde Heroldsbach und die Baulast der Kreisstraße mit Busbuchten dem Landkreis Forchheim obliegt.

Die Regierung beabsichtigt, die Maßnahme zu fördern und das Fördervorhaben als Festbetragsfinanzierung zu behandeln. Die Zustimmung seitens der Regierung zum vorzeitigen Beginn des Vorhabens wurde erteilt.

Baukosten

Von den Baukosten trägt der Landkreis Forchheim 1,9 Millionen und die Gemeinde Heroldsbach 1,45 Millionen Euro. Auf die Leitungsträger entfallen 33 945 Euro. Die Straßenbauarbeiten wurden an Anton Höllein Bamberg und die Kanal- und Wasserleitungsarbeiten an Herrmann Rohrbau aus Hausen vergeben.

Die Bauüberwachung liegt in den Händen vom Tiefbauamt Landkreis Forchheim sowie die Ausführungsplanung mit Bauoberleitung beim Ingenieur-Büro Weyrauther.