Die Stadt Coburg bleibt beim Inzidenzwert der Neuinfizierten der vergangenen sieben Tage - hochgerechnet auf 100 000 Einwohner - mit 535,6 weiterhin einer der bundesweiten Hotspots. Im Landkreis Coburg und den Nachbarlandkreisen liegen die Werte deutlich niedriger.

Der Landkreis Coburg ist beim Robert-Koch Institut (RKI) nach der Aktualisierung zum Dienstag mit einem Inzidenzwert von 294 gelistet. Der Nachbarlandkreis Hildburghausen, vor Wochen bundesweit in den Schlagzeilen wegen seiner hohen Werte, hat jetzt eine Sieben-Tage-Inzidenz von 362,4. Nach der dort gültigen Allgemeinverfügung brauchen die Bewohner weiterhin einen triftigen Grund, um die Wohnung zu verlassen. An Silvester gilt ein generelles Böllerverbot für den gesamten Landkreis. Die Beschränkungen gelten auch für Besucher aus anderen Landkreisen, die etwa gern zum Wintersport in den Landkreis Hildburghausen gekommen wären.

Sonneberg hat bei einem Inzidenzwert von 398,5 den Katastrophenfall ausgerufen. Begründet wird das mit anderen Problemen als der Inzidenz (siehe rechts). Der Nachbarlandkreis mit dem niedrigsten Inzidenzwert ist Lichtenfels mit 106,3. Der Landkreis Bamberg hat einen Wert von 150,9. Für den Landkreis Haßberge verzeichnet das RKI 158,8 Neuinfizierte in den vergangenen sieben Tagen hochgerechnet auf 100 000 Einwohner und im Landkreis Kronach sind es 182,8. rlu