Der Gemeinderat hatte sich bereits vor einem Jahr mit dem Hochwasserschutz für Erlau befasst und das Büro Gaul Ingenieure beauftragt, Berechnungen für die Nutzung der ehemaligen Kießling-Weiher als Regenrückhaltebecken durchzuführen. Nach der nun vorliegenden Berechnung ist die Ertüchtigung bzw. der Umbau der beiden vorhandenen ehemaligen Fischweiher möglich, damit diese die Wassermenge für Starkregenereignisse wie bei einem "Hundertjährigen Hochwasser" aufnehmen könnten.

Die beiden Weiher könnten bei Starkregen neben dem Oberflächenwasser auch das Wasser aus dem Neusiggraben, der im Weipelsdorfer Wald entspringt und in Richtung Aurach fließt, aufnehmen. Mit diesen Umbau werden die bereits vorhanden Rückhaltebecken mit etwa 1700 Kubikmeter im Bereich von Weißleite und Kellerberg ergänzt, da sie keine vollständige Sicherheitet gewährleisteten.

Der Umbau der Weiher wird den Angaben zufolge zu 65 Prozent bezuschusst, so dass der Gemeinde keine Mehrkosten gegenüber einem Umbau für kleinere Starkregen entstehen.