Flaschensammler
streiten ums Revier

Erlangen — Am frühen Freitagabend stritten sich am Haupteingang des Berges zwei Flaschensammler um das "Revier". Diese Auseinandersetzung mündete in einer Körperverletzung, wobei einer der Kontrahenten zur weiteren Abklärung ins Klinikum eingeliefert werden musste.
Zugang über
Bergstraße gesperrt

Erlangen — Bereits am frühen Samstagabend war der "Berg" sehr gut besucht, so dass gegen 20 Uhr nach Rücksprache mit den Verantwortlichen der Stadt Erlangen der Zustrom über die Bergstraße gesperrt wurde und der Berg dann bis 22 Uhr nur über die Rathsberger Straße erreichbar war.
Massenandrang
am Bahnhof

Erlangen — Einsatzkräfte mussten am Sonntag gegen 0.30 Uhr die Bundespolizei am Bahnhof unterstützen. Ein unbekannter Fahrgast hatte in der S-Bahn nach Nürnberg die Notentriegelung ausgelöst, so dass der Zug nicht weiterfahren konnte. Insgesamt mussten rund 800 Fahrgäste auf den nächsten Zug warten und umsteigen, so dass sich zeitweise rund 2500 Personen, welche in der überwiegenden Anzahl deutlich alkoholisiert waren, am Bahnhof aufhielten.
Brotzeitmesser
als Wurfgeschoss

Erlangen — Ein mit 2,24 Promille deutlich angetrunkener Bergbesucher warf eine Tüte mit einem Brotzeitmesser rücklings in die Menschenmenge auf einen Bierkeller. Das gefährliche Wurfgeschoss traf eine junge Frau im Gesicht, die in der Nähe des Auges eine Schnittverletzung erlitt. Das BRK versorgte die verletzte Frau.
Gedränge macht
aggressiv

Erlangen — Gegen 21 Uhr wurde im Bereich des sogenannten "T" ein 24-Jähriger aus Forchheim im Gedränge gegen einen unbekannten Mann gedrückt. Dieser schlug daraufhin unvermittelt dem 24-Jährigen zwei Mal mit dem Maßkrug ins Gesicht, so dass der 24-Jährige eine tiefe Schnittwunde an der Augenbraue und der Nase erlitt. Zudem wurde ihm durch den Schlag ein Stück eines Schneidezahnes ausgeschlagen. Dem Täter gelang die Flucht.
Selbst für Fußgänger
kein Durchkommen

Erlangen — Nachdem die Budenstraße und die Keller ihren Betrieb eingestellt haben, verlagerte sich das Geschehen bis in die frühen Morgenstunden in die Innenstadt. Am Samstag mussten die Verkehrssperren hier auf Grund des hohen Besucheraufkommens von 23 bis 4 Uhr aufrechterhalten werden.
An den anderen Tagen wurden die Straßen nur bis gegen
2 Uhr gesperrt. Am Martin-Luther-Platz hielten sich zeitweise über 1000 Personen auf, so dass auch für Fußgänger
kein Durchkommen mehr war. Die Stimmung war sehr ausgelassen und überwiegend friedlich. pol