Leserbrief zu "Heinz Hausmann prägt die JU bis heute": Heinz Hausmann erinnert sich, dass wir vor 50 Jahren erst das Vertrauen mancher CSU-Ortsvorsitzenden erwerben mussten. Tatsächlich gab es damals ...
Leserbrief zu "Heinz Hausmann prägt die JU bis heute": Heinz Hausmann erinnert sich, dass wir vor 50 Jahren erst das Vertrauen mancher CSU-Ortsvorsitzenden erwerben mussten.
Tatsächlich gab es damals CSU-Ortsverbände, die beschlossen: "Die Gründung eines
JU-Ortsverbandes wird abgelehnt!" So beispielsweise in Pressig, wo der Ortsvorsitzende und Bürgermeister Klammt wohl die spätere "Konkurrenz" fürchtete, denn als Stellvertreter des Landrats wusste er sicher um die innerparteilichen Kämpfe um Posten.
Doch einige Jahre später hat mich Klammt als jungen Kreisrat sehr unterstützt!
Das Wissen um die Vorbehalte älterer "Parteifreunde" gegen uns "Junge" haben mich vor 50 Jahren auch veranlasst, schon einige Monate vor der nächsten Kreistagswahl den JU-Kreisvorsitz an Heinz Hausmann zu übergeben, weil dieser in der Katholischen Jugend im Landkreis bekannt und beliebt war.
Als JU-Vorsitzender bekam er einen Spitzen-Listenplatz, und mir reichte Platz 10, um weiter Kreisrat zu bleiben.
Später konnte ich die Position des CSU-Fraktionsvorsitzenden im Kreistag im Landkreis bekannter machen. Wie Recht der "Ochsen-Sepp" hatte, als er steigerte: "Feind, Todfeind, Parteifreund", habe ich erst Jahre später erfahren und durch meinen Austritt aus der CSU nach 32 Jahren Mitgliedschaft die Konsequenzen gezogen.