Einer Bauvoranfrage zum Sandabbau stimmten in der Sitzung am Donnerstag die Pommersfeldener Gemeinderäte zu. Antragstellerin Claudia Hippacher vom gleichnamigen Bauunternehmen beabsichtigt, bei Schweinbach nahe der Unterführung der B 505 auf einer Gesamtfläche von knapp 35 000 Quadratmetern Sand abzubauen. Die Abbaufläche selbst betrage 20 600 Quadratmeter, 14 300 Quadratmeter sind als Ausgleichsfläche vorgesehen und sollen entsprechend aufgewertet werden, teilte die Verwaltung mit. Die Abraumtiefe betrage zwischen 0,5 und 1,5 Meter. Die Dauer des Abbaus wird mit zehn bis fünfzehn Jahren angegeben. Danach soll die beanspruchte Fläche wieder verfüllt und rekultiviert werden. Genehmigungsbehörde sei das Landratsamt.
Zweiter Bürgermeister Helmut Schleicher (FWG Steppach) wollte sichergehen, dass gemeindliche Wege durch den Lkw-Verkehr keinen Schaden nehmen. Dem Bescheid soll deshalb zugefügt werden, dass gemeindliche Zufahrtswege immer befahrbar gehalten werden müssen.
Dem Antrag von Jürgen Bechmann aus Mühlhausen zur Anlage einer Christbaumkultur wurde stattgegeben. Eigentümer des Grundstücks ist Tim Kellinghusen, Stolzenroth. Die Aufforstungsfläche beträgt knapp 8000 Quadratmeter.


Bereit fürs Breitband

"Wir können nun loslegen", sagte Pommersfeldens Bürgermeister Hans Beck (Wählerblock Sambach). Er zielte damit auf den sogenannten Masterplan ab, mit dem für die weitere Breitbandversorgung die gesamte Gemeinde überplant wird. Mit den Planungs- und Beratungsarbeiten wurde in der Sitzung das Büro Corvese, Seefeld, zum Angebotspreis von knapp 11 000 Euro beauftragt. Die Zusage der Förderung für den Masterplan hat die Gemeinde bereits in der Schublade.
Nach erneuter öffentlicher Auslegung aufgrund kleinerer Grundstückszuschnitte ist jetzt der Bebauungsplan "Hofleite" in Sambach abgeschlossen. Es sind keine Bedenken mehr eingegangen. Schließlich wurde in der Sitzung zu drei Wohnhausneubauten das gemeindliche Einvernehmen erteilt.