Baugebietssuche im Kelbachgrund und neue Tragkraftspritzenfahrzeuge

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Die Feuerwehr Prächting erfährt eine technische Aufwertung durch ein Tragkraftspritzenfahrzeug. Foto: Mario Deller
Die Feuerwehr Prächting erfährt eine technische Aufwertung durch ein Tragkraftspritzenfahrzeug. Foto: Mario Deller

Im vergangenen Jahr wuchs das Dörfchen Prächting um acht auf 353 Einwohner an, das benachbarte Kleukheim um zwölf auf 620. Wie Bürgermeister Bernhard Storath (CSU) bei der Bürgerversammlung im Kulturr...

Im vergangenen Jahr wuchs das Dörfchen Prächting um acht auf 353 Einwohner an, das benachbarte Kleukheim um zwölf auf 620. Wie Bürgermeister Bernhard Storath (CSU) bei der Bürgerversammlung im Kulturraum in Prächting bekanntgab, würden seitens der Gemeindevertreter nun Überlegungen angestellt, wo noch eine Baugebietsausweisung im Kelbachgrund möglich ist. "Es wird in diesem Jahr eine Entscheidung hierzu fallen", kündigte der Bürgermeister an.

Freude herrschte beim Bürgermeister darüber, dass jetzt im Frühjahr endlich die mit einem Investitionsvolumen von 172 000 Euro und Zuschüssen von 102 600 Euro angeschafften neuen Tragkraftspritzenfahrzeuge für die Wehren Eggenbach, Unterneuses und Prächting ausgeliefert werden.

Thema Kelbachgrundanbindung

Storath, der in Prächting rund 30 interessierte Bürger begrüßte, beleuchtet vornehmlich Themen, die die Bewohner des Kelbachgrundes in besonderem Maße betreffen. Im vergangenen Herbst begannen die Baumfällarbeiten als Vorbereitung zur Umsetzung der Kelbachgrundanbindung. "Ich bin gespannt, wie es wird", meinte der Bürgermeister nur kurz.

Hinsichtlich der im Rahmen der Dorferneuerung in Kleukheim angedachten Querungshilfe für Radfahrer sei man auf einem guten Weg, eine passende Lösung am Ortsausgang in Richtung Scheßlitz zu finden.

Zu den im Jahr 2018 erfolgreich umgesetzten Maßnahmen zählt unter anderem der Ausbau des Waldwirtschaftswegs "Seerangen" bei Pferdsfeld. Die Sanierung verursachte Kosten von 62 900 Euro und wurde mit 42 300 Euro bezuschusst.

Kutzenberg beschleunigt den Puls

Weiter ging der Rathauschef auf das Ziel des Erhalts denkmalgeschützter Gebäude in Kutzenberg ein. "Das ist auch in unserem Sinne, da wollen wir uns nichts vorwerfen lassen", betonte er. Das Sanierungsprogramm sehe einen staatlichen Zuschuss zu den Kosten in Höhe von 80 Prozent vor, der Bezirk als Träger steuere 15 Prozent bei. Die gefundene Regelung belaste die Gemeinde mit einem Kostenanteil von lediglich fünf Prozent.

Die strukturellen Entwicklungen in Kutzenberg mit Teilverlagerungen von Arbeitsbereichen waren 2018 ein heißes Thema - und beschleunigen den Herzschlag des Bürgermeisters offenbar auch jetzt noch. Deshalb ging er nur sehr kurz darauf ein. Er berichtete, wie er Ministerin Huml vergangenes Jahr "die Meinung gegeigt" habe, und schloss mit dem Satz: "Nun gut, das Thema wird uns auf jeden Fall noch eine Weile beschäftigten."

Ärger mit Kabelanschluss

Auch das Thema "schnelles Internet" wurde einmal mehr angesprochen. Von leidvollen Erfahrungen berichteten der Prächtinger Erich Stark und dessen Tochter, die einen Kabelanschluss haben. Sie beklagen, dass alle paar Wochen Festnetztelefon und Internet ausfallen. Wenn sie dann per Handy beim Anbieter nachfragen, bekommen sie manchmal gar als Antwort zu hören: "Es kann bis zu 24 Stunden dauern, bis der Ausfall behoben ist." Und Erich Stark legte verbal nach: "Wenn man es am Freitag meldet, kann es sogar passieren, dass sie sagen, vor Montag kommt da keiner vorbei."

Problem mit dem Kanal

Ein anderes Problem bereitet einem Bewohner aus Dittersbrunn nahe dem dortigen Spielplatz Ärger: "Wenn es länger regnet, schwimmt die ganze Straße. Das Wasser steht dann noch eine Stunde danach", machte er seinem Unmut Luft und schlug eine Kamerabefahrung des Kanals vor.

Eine solche sei bereits getätigt worden, antwortete Bürgermeister Storath und sicherte zu, das Anliegen aufzugreifen. mde