Am Sonderlandeplatz Bamberg-Breitenau kann ab sofort auch unter Instrumentenflugbedingungen gestartet und gelandet werden. Das teilt die Landtagsabgeordnete Staatsministerin Melanie Huml ( CSU ) in einer Pressemitteilung mit. „Damit wird das Fliegen noch sicherer und unabhängiger vom Wetter als beim bisherigen Sichtflugbetrieb. Das ist gerade auch für unsere regionale Wirtschaft wichtig“, erklärt Huml. Der Freistaat Bayern investiere insgesamt fünf Millionen Euro, um einerseits in Bamberg den Instrumentenflug zu ermöglichen und andererseits in Coburg den Instrumentenflugbetrieb dauerhaft sicherzustellen.

„Ich freue mich, dass meine Kabinettskollegin Verkehrsministerin Kerstin Schreyer die Sicherung des Flugverkehrs bei uns in Oberfranken unterstützt. Für eine positive Entwicklung unserer Region ist das von großer Bedeutung, denn eine gute Verkehrsanbindung ist für Unternehmen ein zentrales Standortkriterium“, so Huml weiter.

Um am Flugplatz Bamberg-Breitenau den Instrumentenflugbetrieb zu ermöglichen, musste insbesondere die „Befeuerung“ komplett umgebaut und erweitert werden. Außerdem wurde der Mast einer östlich des Flugplatzes verlaufenden 380 kV Hochspannungsleitung eingekürzt, um die luftrechtlich erforderliche Hindernisfreiheit herzustellen. In Bamberg können nun Flugzeuge bis zu zehn Tonnen starten und landen. red