Adelheid Waschka

Dritter Bürgermeister Tobias Ebert ( SPD ), Vorstandsmitglied der Teilnehmergemeinschaft (TG) und Ortsbeauftragter, setzte den Gemeinderat von den Ergebnissen der Anfang Juni abgehaltenen Sitzung der „TG Dorferneuerung“ in Kenntnis. Die Wahl für die Pflastersteine des Parkplatzes sei auf „Kasten 2“ gefallen: große Steine mit abgeflachten Kanten. Zu diskutieren sei noch, ob bei der Kapelle die gleiche Größe verwendet wird oder kleiner dimensionierte Steine. Die Wege selbst würden asphaltiert. Die Verkehrsinsel müsste unter Umständen verkürzt werden, damit der Bus sie besser umfahren könne.

Linde soll erhalten bleiben

Die Einzeichnung des Sanierungsgebiets sei bei allen Seiten auf positive Resonanz gestoßen. Entsprechend der ersten Planungen solle die Linde an der Kreuzung Friedrichstraße erhalten bleiben. Bedenken, die es von einem Anwohner bei einer als S-Kurve gestalteten Ausfahrt An der Ziegelhütte gegeben hatte, konnten vom Vorsitzenden der TG Gerach , Pius Schmelzer (ALE), ausgeräumt werden. Das zeitliche Korsett sehe einen Baubeginn für 2022 und eine „sportliche“ Bauzeit von einem Jahr vor, da sich der Publikumsverkehr als überschaubar abzeichne. Begonnen werde mit dem Parkplatz.

Wo kommt der Brunnen hin?

Wichtig sei auch die Festsetzung, wo der künftige Brunnen errichtet werden und wie er ausschauen soll. Der Obst- und Gartenbauverein Gerach hat dafür 10 000 Euro zur Verfügung gestellt. Bis 29. Juli müsse eine Entscheidung getroffen werden, ließ TG-Vorsitzender Schmelzer ausrichten.

Hierzu sollte der kommissarische Vorstand des OGVs bald befragt werden, bevor sich der Verein wegen fehlenden Vorstands auflöst, sagte Gemeinderätin Petra Schmitt ( CSU ). Denn wenn sich niemand für den Vorsitz bereiterkläre, fiele die Aufgabe der Teilnehmergemeinschaft zu.

Empfohlen wurde, den Baumschnitt bis zum Frühjahr 2022 von der Gemeinde oder von der Teilnehmergemeinschaft vornehmen zu lassen. Eine Vergabe an Fachfirmen würde die Kosten sprengen.

Bei der anschließenden Diskussion kristallisierte sich heraus, dass vor Beginn der Bauarbeiten noch einiger Klärungsbedarf bestehe: So sei die Festlegung des vorübergehenden Standorts der Bushaltestelle für die Schulkinder noch offen. Auch die Versetzung der Glascontainer müsse mit dem Landratsamt besprochen werden. Als mögliche Standorte wurden der Bauhof oder der Sportplatz vorgeschlagen.

Der Friedhofsparkplatz schied als Standort aus, weil dort mögliche Glasscherben aus dem Schotter schlecht entfernt werden könnten und „der meist bei solchen Containern daneben anfallende Mist“, so Bürgermeister Günther, „einen schlechten Eindruck macht“.

Autoscooter am Bolzplatz?

Ein Wermutstropfen sei es, dass die Kerwa 2022 nicht auf dem Laimbachtalhallen-Vorplatz stattfinden könne, also wieder ohne Autoscooter. Man wolle allerdings mit den Schaustellern reden, ob sie sich eine Aufstellung am Bolzplatz im nächsten Jahr vorstellen könnten. Bei der diesjährigen Kerwa waren einige Attraktionen „mit Abstand“ für die Kinder aufgebaut.