Der Bayerische Landessportverband (BLSV) freute sich über die Möglichkeit, überregionale Sportwettbewerbe auf dem TSH-Gelände veranstalten zu können. Die Sportanlagen sind in einem hervorragenden Zustand und die Mitglieder des Vereins enorm engagiert für den Breiten- und Leistungssport, lobt Manfred Schmidt, TSH-Vorstand für Sport.
Im Ausschreibungsverfahren für die Generalsanierung bekam die Firma Lockl den Zuschlag für die Ausführung der Arbeiten. Geschäftsleiter Lukas Lockl lobt den Pflegezustand des Kunststoffbelags, der dank intensiver Arbeit des Kompetenzteams der TSH immer noch super ausschaue. Aber eine maximale Nutzungsdauer von etwa 25 Jahren müsse dennoch eingehalten werden, weil ansonsten der Untergrund leiden würde, meint Lockl. „Dann wird es sehr teuer, falls auch noch der Asphalt erneuert werden muss“.
Zum neuen Kunststoffbelag kommen noch die Kosten für die Erneuerung der Abwasserrinnen entlang der Laufbahn hinzu. Auch die Sektoren und die Sportgeräte müssen erneuert werden. Daher summieren sich die Gesamtkosten auf 1.081.000 Euro.
Der Landkreis Erlangen-Höchstadt und die Regierung von Mittelfranken stellen Zuschüsse in Höhe von rund 482.000 Euro in Aussicht. Diese gute Nachricht überbringt Landrat Alexander Tritthart, der die Sportanlage noch von seiner Schulzeit in Herzogenaurach gut kennt. Auch Bürgermeister German Hacker hat in der Vergangenheit so manchen Tropfen Schweiß auf dieser Kunststoffbahn hinterlassen, sei es als Teilnehmer von Herzoman, Herzorun oder bei der Sportabzeichenprüfung. Die Stadt Herzogenaurach fördert die Sanierung mit rund 150.000 Euro aus Mitteln der Sportförderung.
Der BLSV ist mit weiteren 205.000 Euro an Bord. Für den Verein selbst verbleiben also noch rund 244.000 Euro, die durch die Mitglieder aufzubringen sind.
Sehr frühzeitig hat sich der Vorstand um die Finanzierung gekümmert. Seit 2020 wurde intensiv verhandelt, und auch die Mitglieder wurden informiert. Aktuell läuft es ganz gut, meint Schmidt. Ein spezielles Spendenprojekt hat bereits 23.000 Euro eingebracht. Insgesamt hoffen die Verantwortlichen auf rund 80.000 Euro an Spenden und Sponsoringgeldern für die neue Kunststoffbahn. Die soll dann wieder 25 Jahre halten. Die Wiedereröffnung der Sportanlage ist für das Frühjahr 2027 geplant.
Auf sportliche Betätigung müssen die Mitglieder trotzdem nicht verzichten: Der Verein hat sich rechtzeitig um ein Ausweichquartier gekümmert.