15 Jahre lang hat der studierte Religionspädagoge Hans Zenk das kirchliche Leben in und um Buttenheim bereichert. Nach beruflichen Stationen in Coburg, Fürth, Poxdorf und Effeltrich verabschiedete sich der verheiratete Vater zweier erwachsener Töchter jetzt in den Ruhestand .

1955 in Scheßlitz geboren, erlernte er zuerst den Beruf des Fernmeldehandwerkers, dann ging er weiter zur Schule und kurz vor dem Abitur musste er ein halbes Jahr im Krankenhaus liegen. Dort stellte sich für ihn die „Sinnfrage“ und wie er seinem weiteren Leben eine neue Ausrichtung geben könnte. Klar war im von Anfang an, dass er nicht zölibatär leben wollte, so dass er sich für das Studium der Religionspädagogik in Eichstätt entschloss. Seit seinem Dienstantritt in Buttenheim im September 2006 hat sich auch vor Ort vieles verändert aufgrund des diözesanen Entwicklungsprozesses.

Sein letztes Dienstjahr war überschattet von Corona. Viele Termine wurden abgesagt, verschoben, neugeplant und wieder aufgeschoben bzw. dann endgültig abgesagt. „Die Kontakte zu den Menschen wurden spärlich“, so Zenk, und machten auch ihm das Leben und Arbeiten schwerer. Trotzdem galt es für ihn „Hoffnung und Zuversicht aufrechtzuerhalten“.

Die Kirchengemeinde St. Bartholomäus Buttenheim hat sich im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes von Hans Zenk verabschiedet. Worte des Dankes sprachen Pfarrer Christian Kaiser und der Pfarrgemeinderatsvorsitzender Johannes Schuberth. asp