Trotz des längeren Wintereinbruchs und des seit vier Monaten bestehenden Lockdowns, der im Dezember nochmals verschärft wurde, stieg die Arbeitslosigkeit in den letzten vier Wochen in der Region Bamberg nur geringfügig. Die Zahl der Arbeitslosen erhöhte sich im Februar lediglich um 0,5 Prozent bzw. 65 Personen auf 14 336. Im letzten Jahr, kurz vor der Corona-Krise, sank die Zahl der Arbeitslosen aufgrund der frühlingshaften Temperaturen bereits um 2,4 Prozent.

Die Arbeitslosigkeit liegt im Agenturbezirk Bamberg-Coburg aktuell um 22,8 Prozent bzw. 2659 Personen über dem Vorjahreswert. Die Arbeitslosenquote zählt wie im Januar 4,1 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie 3,3 Prozent. Die einsetzende Frühjahrsbelebung sorgte bereits für erste positive Signale am Arbeitsmarkt . 1040 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer neuen Beschäftigung beenden, 22,8 Prozent mehr als im Januar, jedoch 18,0 Prozent weniger (-229) als im Vorjahr. 1333 Menschen verloren ihren Arbeitsplatz, 49,1 Prozent weniger als im Januar.

In der Stadt Bamberg erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen im Februar leicht um 22 Personen (+1,0 Prozent) auf 2193. Zum Monatswechsel waren 28,1 Prozent (+481) mehr Personen arbeitslos gemeldet als in 2020. In den vergangenen vier Wochen verloren genauso viele Menschen ihren Job wie im Vorjahr. Gleichzeitig fanden 8,6 Prozent (-14) weniger eine neue Beschäftigung. Die Arbeitslosenquote beträgt 5,2 Prozent (Januar 5,1 Prozent, Vorjahr 4,1 Prozent).

Im Landkreis erhöhte sich die Arbeitslosenzahl um 1,9 Prozent bzw. 53 Personen auf 2864 Men-schen. Es wurden 3,9 Prozent weniger Menschen gekündigt als im letzten Jahr, während 22,9 Prozent weniger einen neuen Job fanden. Ende Februar waren 762 mehr Personen (+36,3 Prozent) arbeitslos gemeldet als vor zwölf Monaten. Die Arbeitslosenquote beträgt 3,2 Prozent (Januar 3,1 Prozent). Das ist die niedrigste Quote im gesamten Agenturbezirk. red