Mit reger Bautätigkeit ist in den nächsten Monaten im Geracher Ortsteil Mauschendorf zu rechnen: Für zwei Lager- und Unterstellhallen wurden Bauanträge gestellt. Beide Vorhaben wurden jeweils mit einer Gegenstimme genehmigt.

Neben der Lagerhalle am Geracher Weg 5 wurde zudem in deren nächster Nähe die Erbauung von Ferienwohnungen beantragt. Da das Grundstück, auf dem das Gebäude errichtet werden soll, nicht im Geltungsbereich eines Bebauungsplanes liegt, macht die Gemeinde die Auflage, dass sich das Bauwerk in die nähere Umgebung des Dorfgebietes einfügen soll und die Erschließung gesichert ist. Zusätzlich erinnerte Gemeinderat Gerhard Ellner ( SPD ) daran, dass ein solcher Unternehmergeist unterstützt werden solle. Das Gremium war sich einig und genehmigte die Entstehung neuer Ferienwohnungen für Mauschendorf.

Nachdem die Fertigstellung des Kindergartenneubaus rasche Fortschritte macht, wollte sich das Architekturbüro Paptistella bei den Gemeinderäten vergewissern, ob nicht doch eine bunte Farbgebung der Fassade gewünscht sei. So huschte eine grüne, gelbe und rote Südfassade in der Beamer-Präsentation über die Wand der Laimbachtalhalle, um dann in dem ursprünglichem projektierten Silbergrau zu verweilen. "Jetzt kann man sich noch entscheiden", kommentierte Bürgermeister Sascha Günther ( CSU ) die unterschiedlichen Ansichten. Dabei war man sich jedoch im Gremium einig, dass es schwierig sei, sich auf eine spezielle Farbe gemeinsam festzulegen. "Das ist Geschmackssache", hörte man von der einen, "lieber nicht zu bunt", von der anderen Seite. Der einheitliche Tenor beharrte somit auf die ursprünglich konzipierte Farbe: ein zeitloses "Silbergrau". Bei der Farbgebung für die Fliesen in Eingangsbereich, Flur und Sanitärräumen wurde zudem der Vorschlag für die Pastelltöne Grün und Türkis gutgeheißen.

Feuerwehr bekommt Digitalfunk

Ziemlich überraschend komme für die Freiwillige Feuerwehr jetzt die Umstellung von analoger Alarmierung auf Digitalfunk, erklärte Erster Feuerwehrkommandant Stefan Gröger (UWG) seinen Gemeinderatskollegen auf Nachfrage. Geplant sei schon eine Umsetzung im Laufe des aktuellen Jahres 2021. Daher gelte es, für den diesjährigen Haushalt die Kosten für die nötigen Geräte einzustellen, erklärte Bürgermeister Günther. Angenommen werde die Summe von 600 Euro pro Empfangsgerät, wobei eine Förderquote in Höhe von 80 Prozent in Aussicht gestellt, jedoch wiederum auf 550 Euro maximiert werde. Die nötige Mindestabnahmemenge liege in Gerach bei fünf Endgeräten, für die auch die Zuschüsse gelten würden. Da bei entsprechend hoher Meldung innerhalb des Landkreises die Preise durch Sammelbestellung niedriger ausfallen könnten, so die Empfehlung des Feuerwehrkommandanten , sollten weitere 15 Meldeempfänger optional angemeldet werden. Für deren Abnahme bestünde keine Kaufverpflichtung. Zukünftig müsse auch die Sirene auf dem Dach des Rathauses umgerüstet werden, was in den Haushaltsjahren 2022 und 2023 erfolgen soll. Dem Beschlussvorschlag wurde einhellig zugestimmt.