Das Trauerzentrum Lacrima der Johanniter weitet seinen ehrenamtlichen Unterstützerkreis aus. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, wurden kürzlich zehn neue Ehrenamtliche in das Team aufgenommen. Sie sollen künftig Kinder und Jugendliche in Bamberg, Bayreuth, Kulmbach, Lichtenfels und Forchheim begleiten, die den Tod von Eltern oder Geschwisten zu verarbeiten haben.
Jeder Trauerprozess ist anders, und bei den Heranwachsenden, die von den Johannitern betreut werden, ist dies auch so. Manche sind wütend, andere verschließen sich oder sind redselig, einige möchten über ihr Leid schweigen. Die Ehrenamtlichen von Lacrima unterstützen sie dabei, ihren individuellen Weg zu finden.
Intensiv vorbereitet
Die neuen Teammitglieder haben sich an drei intensiven Wochenenden auf ihre ehrenamtliche Rolle vorbereitet. Die Ausbildung umfasste Themen wie eigene Trauererfahrungen und Todeskonzepte von Kindern, aber auch konkrete Ansätze aus der Spielpädagogik für die Lacrima-Gruppenstunden.
Seit der Gründung von Lacrima (Tränen) vor zehn Jahren,stieg das Angebot kontinuierlich. Angefangen hatte alles mit einer Kindergruppe in Bamberg, später folgten weitere Angebote in Bayreuth, Kulmbach, Lichtenfels und Forchheim. Das kontinuierliche Wachstum spiegelt sich auch in der stetigen Erweiterung des ehrenamtlichen Teams wider.
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