Ziemlich sicher fühlte sich Bürgermeisterin Regina Wohlpart mit der 3G-plus-Regel in den Räumlichkeiten des Trunstadter Rathauses, bis eine tsunamiartige Welle das gesamte Gemeindepersonal überrollte. Die Welle aus ziemlich widerborstigen Faschingsviren zeigte sich in Form der ausgelassenen Fosernochter „Ritter vom Hahn“, die keine Gnade fanden, alle Gemeindeangestellten samt Bürgermeisterin mit guter Laune zu infizieren. Leider verstand die Bürgermeisterin die Abkürzung der 3G-plus-Regel nicht, denn 3G-plus bedeutet auch Glamauk, Gags, Gelächter plus „Gewaaf“. Geschwächt durch die Faschingsviren übergab die Bürgermeisterin hilflos den Rathausschlüssel an besonders giftige und winzig kleine Faschingsbazillen namens Emma Krapp und Ella Schenk.

Die Genesung der Bürgermeisterin konnte nur durch eine Gegeninvasion in Form von Sekt und Bier wiederhergestellt werden. Zudem folgte noch eine deftige Brotzeit . Damit war die Herdenimmunität für die neue Faschingssaison 2021/2022 erfolgreich eingeläutet. Die 5. Jahreszeit hat nun in Trunstadt die Macht übernommen.

Leider können auch heuer keine Faschingsgroßveranstaltungen stattfinden. Das macht den „Rittern vom Hahn“ aber gar nichts, denn durch eine gegenseitige Selbstinfizierung feiert man sich auch ausschließlich selbst. Allerdings wird am Faschingssamstag auf dem Kirchberg und am Rosenmontag am Schlossplatz ausgiebig der Fasching gefeiert, zu dem auch die Bevölkerung herzlichst eingeladen ist. Näheres wird noch bekanntgegeben. red