Bürgermeister Dirk Friesen ( CSU ) hatte die Teilnehmergemeinschaft für die Dorferneuerung Grub zu einem Ortstermin geladen. Dabei bezeichnete Edgar Göller vom Architekturbüro Höhnlein & Partner die Dorferneuerung als eine unendliche Geschichte. Schon 2005 seien die ersten Planungen durchgeführt worden – stießen aber wegen der hohen Kostenbeteiligung der Anlieger auf wenig Gegenliebe. Erst seit durch Gesetzesänderungen die Kosten für die Anlieger entfallen, kam grünes Licht von den Gruber Bürgern.

Jetzt beginnen die Baumaßnahmen im Frühjahr 2022 und ziehen sich bis zum Herbst 2023 hin, sagte Göller. Die Hauptstraße und alle Seitenstraßen, außer Privatstraßen, werden demnach komplett erneuert. Ebenso die Entwässerung und die Bordsteine. An den Bushaltestellen seien Sonderborde für ein behindertengerechtes Ein- und Aussteigen eingeplant. Die Kanäle müssten teilweise erneuert werden.

An Einzelmaßnahmen nannte Göller den Ausbau des Kapellenbergs, der Bachgasse, der Teichstraße und des Kirchenvorplatzes. Nach einer Kostenschätzung fallen insgesamt 2,9 Millionen Euro für Straßen, Regenwasserkanäle, Wasserleitungen, Bauwerke und Beleuchtung an. Die überwiegenden Baumaßnahmen werden vom Amt für Ländliche Entwicklung mit ca. 50 Prozent gefördert. Die Restkosten entfallen auf die Gemeinde Schönbrunn.

Friesen bat die Bürger jetzt schon um Verständnis, da es durch die Baumaßnahmen zu einer Sperrung der Fahrbahnen und zu Lärmbelästigungen kommen könne. hüt