Alle Jahre wieder möchten die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule (FOS) Fränkische Schweiz in Eggolsheim in der Weihnachtszeit Gutes tun und Menschen glücklich machen. So wurden zum Beispiel in den letzten Jahren schon einmal Päckchen für Rumänien gepackt, die Bamberger Tafel mit Spenden unterstützt oder Wünsche geflüchteter Menschen erfüllt.
2025 entschied sich die Schülermitverwaltung (SMV) wieder für eine Aktion in der Nähe, damit man sieht, wo die Geschenke ankommen. Denn um Not und Leid von Menschen zu sehen, muss man gar nicht so weit schauen.
Diesmal wählte die SMV wieder eine Aktion mit einem sogenannten „Wünschebaum“. Von der „Kinderarche“ in Hirschaid, eine heilpädagogisch-therapeutische Einrichtung zur Intensivpflege von Kindern und Jugendlichen, hingen Wünsche am Weihnachtsbaum vor dem Sekretariat, die man erfüllen konnte. Da die „Kinderarche“ für intensivpflegebedürftige Kinder und Jugendliche, die nicht daheim gepflegt werden können, ein Zuhause ist, ist es natürlich wichtig, vor Ort eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. So waren vor allem Geschenke sinnvoll, die mit den Sinnen wahrgenommen werden können, wie zum Beispiel Lichterspiele, Rasseln, Wasserspielzeuge oder Hörgeschichten. In der gesamten Vorweihnachtszeit konnten dann die Wünsche erfüllt und die Päckchen unter den Baum gelegt werden.
Am 18. Dezember wurden dann die zahlreichen Päckchen verladen und nach Hirschaid transportiert. Dort wurden die vielen Geschenke von der Schulsprecherin Rebecca Jess, den SMV-Mitgliedern Lara Kick und Paul Müller und der stellvertretenden Schulleiterin Julia Lambert ausgeladen und übergeben.
Yvonne Spangel, pädagogische Hilfskraft in der „Kinderarche“, versicherte, dass man mit dieser Aktion viele Kinder glücklich mache und man sehr dankbar für die vielen bunten Pakete sei.
Damit die „Weihnachtsengel“ auch wirklich sehen, wo die Hilfe ankommt, gab es noch eine kleine Führung und zahlreiche Einblicke in die Arbeit einer heilpädagogischen Einrichtung . Glücklich und mit einer Mischung aus Demut und Respekt fuhr man wieder zurück an die FOS. Julia Lambert