Der Baiersdorfer SV kann nicht mehr gewinnen. Im Kellerduell mit Veitsbronn sprang erneut nur ein Remis heraus. Die Mannschaft von Trainer Thomas Luckner wartet seit Anfang August auf einen Sieg. An der Tabellenspitze der Landesliga Nordost gibt es keine Veränderung: Absteiger SC Feucht hatte am Freitag zwar mit dem 4:0 gegen Quelle Fürth aufhorchen lassen, doch der ATSV Erlangen ließ sich bei Schlusslicht Frohnlach nicht unter Druck setzen und bleibt dank eines 4:2-Erfolgs mit neun Zählern Vorsprung ganz oben.

Baiersdorfer SV -
ASV Veitsbronn-Sieg. 1:1
"Der Punkt ist zu wenig", konstatierte Luckner. Seine Mannschaft wachte erst nach dem Gegentreffer auf, der kurz nach dem Seitenwechsel fiel. Marius Mauder bekam im Sechzehner den Ball und traf (48.). Danach scheiterte Timo Noppenberger, wie schon Tim Zessinger im ersten Durchgang, an einer starken Parade von Gästetorwart Fabio Gossler, ehe erneut Mauder für Veitsbronn den Pfosten prüfte.
Die anfangs ziemlich müde Begegnung entwickelte sich nun zu einem aufregenden Spiel. Als Karim Said den Ball eroberte und ihn zum 1:1 ins Tor drosch (64.), hatte Baiersdorf endgültig die Oberhand und drängte stark auf den ersten Heimsieg. Max Kundt scheiterte mit einem Drehschuss an Gossler, ebenso Christian Kraus im Eins-gegen-eins. In den Schlussminuten warfen die Hausherren alles nach vorne, auch auf die Gefahr hin, in einen Konter zu laufen. "Wir können froh sein, einen Punkt mitzunehmen. Das war eines unserer schlechtesten Spiele", erklärte Gästetrainer Michael Green. uwke