Susanne Deuerling Der Forstbetrieb Rothenkirchen der Bayerischen Staatsforsten hat Verkehrssicherungsmaßnahmen entlang des Radweges im Leitschtal bis zur Leitschmühle durchgeführt. Dabei kam ein Schreitbagger der Firma Martin Simon aus Wallenfels zum Einsatz.

Entlang des Leitschbaches wurde das Totholz entfernt, ebenso die angefaulten Bäume. Da auch Bäume entlang des Radweges des Marktes Steinwiesen betroffen waren, wurde in guter Kooperation die Maßnahme gleichzeitig durchgeführt.

Die Natur geschont

Der Steinwiesener Bürgermeister Gerhard Wunder (CSU) bedankte sich bei Revierleiter Max Heindl und Vorarbeiter Markus Merkl für die Arbeiten. Bei diesen wurde besonders darauf geachtet, dass der Eingriff in die Flora und Fauna schonungslos verlief.

Die geschädigten Bäume wurden entfernt, da diese drohten, auf den Radweg und auf die Gemeindeverbindungsstraße zu fallen. Einzelne Weiden wurden so gekürzt, dass diese in der Zukunft wieder ausschlagen und eine neue Krone bilden können.

Da der Markt Steinwiesen für die Verkehrssicherheit auf dem Geh- und Radweg verantwortlich ist, nahm man das Angebot des Forstbetriebes gerne an. In den vergangenen Monaten wurde immer wieder festgestellt, dass gerade an der Engstelle beim Waldparkplatz Bäume über den Radweg und die Straße fielen. Durch das behutsame Ausschneiden und Öffnen des Leitschbaches ist es gelungen, im Sinne des Klimaschutzes die Verkehrssicherheit wieder herzustellen.

Viel los auf dem Radweg

Revierleiter Max Heindl ist sich sicher, dass sich die Fauna und Flora erholt haben und Bäume und Sträucher wieder wachsen. Gerade in Zeiten der Coronakrise wird dieser Geh- und Radweg von vielen Steinwiesenern für Spaziergänge und Fahrradfahren genutzt. Auch die Anwohner der Leitschmühle profitieren von dieser Maßnahme, da die geschädigten Bäume im Wohnbereich entfernt wurden.

Bürgermeister Gerhard Wunder stellte die unkomplizierte Zusammenarbeit mit dem Forstbetrieb Rothenkirchen und Revierleiter Max Heindl heraus. Dies zeige, wie die Bayerischen Staatsforsten und die Kommunen in vorbildlicher Weise zusammenarbeiten können.