MOBy 2025 am Frobenius-Gymnasium Hammelburg

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Vordere Reihe von links: Mila Szag, Lena Eisenmann, Sophia Bock, William Tong; hintere Reihe von links: M. Potschka, Julian Grabner, Moritz Schuberth und E. Dietrich.
Vordere Reihe von links: Mila Szag, Lena Eisenmann, Sophia Bock, William Tong; hintere Reihe von links: M. Potschka, Julian Grabner, Moritz Schuberth und E. Dietrich.
Christian Clarkson

Wer kennt es nicht aus der eigenen Schulzeit? Mit stolzgeschwellter Brust rühmt man sich mit der Aussage, dass man ja noch nie gut in Mathematik gewesen sei. Und natürlich ist dies nicht als Eingeständnis eines Makels zu verstehen, sondern gewissermaßen als Auszeichnung.

Interessiert man sich hingegen für das Lösen kniffliger mathematischer Aufgaben, sieht man sich nicht selten dem Vorwurf ausgesetzt, Außenseiter oder, freundlicher formuliert (Sheldon Cooper sei Dank), ein Nerd zu sein. Diesem Vorurteil entgegenzuwirken, hat sich der Verein MOBy e.V. (kurz für Mathematik-Olympiade in Bayern) zur Aufgabe gemacht.

Seit 2012 organisiert er die Mathematikolympiade für mathematisch interessierte und talentierte Schülerinnen und Schüler. Der Wettbewerb selbst besteht aus vier Runden, deren Schwierigkeitsgrad sich von Runde zu Runde steigert.

Auch am Frobenius-Gymnasium Hammelburg findet der Wettbewerb jedes Jahr begeisterte Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die selbstbewusst ihr mathematisches Können unter Beweis stellen.

So konnten bei der diesjährigen Mathematikolympiade acht Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Jahrgangsstufe die ersten zwei Runden erfolgreich absolvieren. Hierbei errangen William Tong (Klasse 5a) und Sophia Bock (Klasse 5b) einen sehr guten 2. Preis. Lena Eisenmann (Klasse 6a) erzielte einen dritten Preis.

Des Weiteren erhielten Mila Szag (Klasse 5c), Julian Grabner (Klasse 6b) sowie Moritz Schuberth (Klasse 6b) eine Anerkennung für ihre erzielte Leistung. Ebenso wurden Jana Neeb (Klasse 7a) und Fabian Petermichl (Klasse 7b) für ihre Teilnahme an der Olympiade gelobt.

Auch wenn es nicht für den Einzug in die dritte Runde des Wettbewerbs gereicht hat, können die Schülerinnen und Schüler zu Recht stolz auf ihre Ergebnisse sein. Und wie bei Olympia gilt auch hier: Dabei sein ist alles!

Kerstin Köhler, Frobenius-Gymnasium Hammelburg