Herzergreifend war der Beitrag der Klasse 5a mit ihrer Lehrerin Julia Scheller, die Rektor Kihn gebastelte Blumen überreichte, begleitet durch persönliche Wünsche oder Würdigungen wie zum Beispiel: „Ich wünsche Ihnen Kraft, Motivation und Zuversicht für tägliche Herausforderungen.“ Oder: „Ich wünsche Ihnen für die kommende Zeit starke Stimmbänder, stets aufmerksame Schüler und ein großes Glas Kaffee für den Start in den Tag.“ Und: „Ich wünsche Ihnen starke Nerven, einen vollen Akku und die seltene Superkraft, gleichzeitig an drei Orten sein zu können.“ So ergab sich ein Blumenstrauß, der wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Schüler waren auch ganz zum Beginn eingebunden: Markus Klöffel, Lukas Weipert und Ben Nöth unterstützten perfekt mit ihren Blasinstrumenten beim Eröffnungslied.
Aktives Kollegium
Die drei Abschlussschüler waren schon mit dem neuen Rektor auf der Bühne gestanden und hatten die Weihnachtsfeier musikalisch umrahmt. Ihr Eröffnungslied wurde begleitet von den Lehrkräften Lena Baumgart und Oliver Krause, die auch an anderer Stelle das Fest immer wieder bereicherten.
Das Kollegium war überhaupt auch aktiv. In der Vorbereitung sowieso. Aber auch während der Festlichkeiten. So endete die Amtseinführung auch mit einem entsprechenden Beitrag, bei dem alle Lehrkräfte zum neuen Rektor kamen und ihm je eine Praline übergaben. Der Hintergrund: „Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie, was man bekommt.“ Kommt uns bekannt vor aus „Forrest Gump“.
Das Zitat war der Aufhänger für die tiefgründige und gleichzeitig erheiternde Rede, vorgetragen von Sebastian Beck und Katharina Reß stellvertretend fürs ganze Kollegium.
Herzliche Aufnahme
Zuletzt trat auch Matthias Kihn ans Rednerpult. Neben seinem Dank für die Beiträge berichtete er über die herzliche Aufnahme durch das Kollegium. Man habe ihm als gebürtigem Rhöner den Einstieg sehr leicht gemacht. Er beschrieb den Umgang miteinander als freundlich, humor- und respektvoll.
„Gute Schule entsteht dort, wo Zusammenarbeit gelingt“, war sich Matthias Kihn sicher. Er wolle daran mitwirken, dass die Freiherr-von-Lutz-Mittelschule eine Einrichtung ist, die jungen Menschen Orientierung, Vertrauen und Perspektiven gibt.
In heiterer Atmosphäre endete das Fest bei lockeren Gesprächen. red