Aus der Traum vom WM-Titel: Die deutsche Fußballnationalmannschaft scheidet gegen Paraguay aus. Entsprechend ist die Stimmung auf dem Maxplatz. Etwas irritiert dann aber doch.
Erst Tah in die Wolken, dann Neuer ins falsche Eck. Dann war die Messe gelesen. Am Dienstag (30. Juni), um Schlag halb zwei in der Nacht, legte sich betretenes Schweigen über den Bamberger Maxplatz. Im Sechszehntelfinale der Fußballweltmeisterschaft hat sich Deutschland an der bislang nicht als Fußballgroßmacht gefürchteten Mannschaft von Paraguay die Zähne ausgebissen.
Nach regulärer Spielzeit, Verlängerung und Elfmeterschießen behielten die Südamerikaner mit 5:4 die Oberhand. Auf das deutsche Team wartet statt dem erhofften Showdown gegen Frankreich nur zerknirschte Krisenkommunikation und die von hämischen Schlagzeilen des Boulevards orchestrierte Reise nach Hause.
Wie die Besucher beim Public Viewing in Bamberg das bittere WM-Aus erlebt haben, lesen Sie beim Fränkischen Tag.
Sonst wird in diesem Land ja oft die Frage gestellt: "Haben wir sonst keine Probleme?" Wenn es um Fußballturniere geht, könnte man wirklich den Anschein haben. Da wird ein riesiges "Reformpaket" geschnürt, dass erheblichen Einfluss auf die Bevölkerung hat und wir reden über elf Mann und deren Trainer in Worten wie "Schmach" und "Blamage".
Also Herr Normal meint das die Beiträge von Joe negativ und schräg sind. Da sieht man mal wie unterschiedlich die Sichtweisen so sind. Achtung Satire: Normalbürger L E I
Auch ich Dussel hab diese Schmach am TV erlebt und ärgere mich im Nachhinein noch immer über diese unfähige Truppe von Millionären und weil ich wegen denen mich erst nach 1.30 Uhr in die Horozontale begeben hatte.
@Joe
Ihre Beiträge sind schon sehr schräg, dass muss man Ihnen zugestehen. Tatsächlich warte ich nach wie vor auf einen positiv klingenden Post aus Ihrer Tastatur; wird wohl noch ne Weile dauern bis es soweit ist, stimmts ?
P.S.: Schon beim Basti im Rathaus Maxplatz nen Termin gemacht ? ;-)
Der Satz des Kanzlers – „Wir sind stolz auf euch“ – nach einem klaren Scheitern zeigt ein Grundproblem: Niederlagen werden weichgespült, Verantwortung wird vertont statt übernommen. Ein offensichtliches Ausscheiden als „begeisterndes Spiel“ zu verkaufen, ist Realitätsflucht.
Stolz entsteht aus Leistung, nicht aus PR Sätzen. Wer nach einem sportlichen Desaster trotzdem Stolz einfordert, verwechselt Führung mit Gefühlsmanagement – und beschädigt Vertrauen.
Und wenn die Nationalmannschaft nicht einmal mehr die eigene Flagge zeigt, bleibt offen, wen der Kanzler mit „wir“ überhaupt meint.
O jeh, und jetzt, was mach' mer jetzt? 😅