Die Feuerwehr muss in Würzburg zu einer Trampolinhalle ausrücken. Wie sich vor Ort herausstellt, können die Einsatzkräfte die Flammen jedoch nicht aus dem Inneren des Gebäudes bekämpfen.
Ein Brand in einer Trampolinhalle in Würzburg hat am späten Dienstagnachmittag (1. September 2026) die Feuerwehr auf Trab gehalten. Das bestätigte ein Polizeisprecher nach entsprechenden Medienberichten.
Die Halle war zum Zeitpunkt des Brandes geöffnet, jedoch nicht stark besucht. Den Angaben zufolge verließen alle Menschen die Halle. Verletzte gab es demnach nicht. Laut Polizei wurde ein Bagger angefordert, um den Brandschutt zu beseitigen.
Brand von Trampolinhalle in Würzburg - Bauarbeiten auf Dach als Ursache?
Wie ein Sprecher der Feuerwehr vor Ort gegenüber der Nachrichtenagentur News5 mitteilte, wurden die Einsatzkräfte kurz vor 16 Uhr zu dem Brand gerufen. Bereits auf der Anfahrt stellten die Kameraden "eine massive Rauchentwicklung" fest. Der Brand auf dem Dach des Gebäudes habe sich zudem innerhalb weniger Minuten auf das Innere der Trampolinhalle ausgebreitet, schrieb die Feuerwehr Würzburg in einem Post auf Facebook. Eine Brandbekämpfung aus dem Inneren des Gebäudes sei aufgrund der raschen Brandausbreitung und der Brandlast nicht möglich gewesen. Deshalb hätte die Feuerwehr die Flammen von außen über zwei Drehleitern und mit mehreren Wasserwerfern gelöscht. Durch den hohen Bedarf an Löschwasser seien viele Einsatzkräfte an die Einsatzstelle gerufen worden.
Nach rund anderthalb Stunden hätten die Feuerwehrleute den Brand schließlich unter Kontrolle gebracht. Die Löscharbeiten hätten jedoch mehr als sieben Stunden gedauert. Neben den hauptamtlichen, ehrenamtlichen und dienstfreien Kräften der Feuerwehr Würzburg war auch die Freiwillige Feuerwehr Reichenberg im Einsatz. Das Feuerwehrzentrum Klingholz unterstützte die Arbeiten mit einem Abrollbehälter für Wasser.
Die Höhe des Schadens war zunächst unbekannt, ebenso die Ursache des Brandes. Es fanden Bauarbeiten auf dem Dach statt, und dort brannten auch Solarpanels. Ob die Arbeiten mit dem Feuer in Verbindung stehen, war laut Polizei zunächst unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.