Im Schönraintunnel (Kreis Main-Spessart) öffnete sich während der Fahrt eine Tür des ICEs, was einen Großeinsatz auslöste.
Pascal Höfig (NEWS5)/Collage: inFranken.de
Ermittlungen nach ICE-Nothalt in Schönraintunnel
Reisende sitzen in einem ICE, der am Bahnhof in Lohr am Main (Kreis Main-Spessart) steht. Im Schönraintunnel öffnete sich während der Fahrt eine Tür des ICEs, was einen Großeinsatz auslöste.
Pascal Höfig (NEWS5)
Ermittlungen nach ICE-Nothalt in Schönraintunnel
Ein Zug der DB Notfalltechnik steht im Schönraintunnel (Kreis Main-Spessart). Während der Fahrt in dem Tunnel öffnete sich eine Tür des ICEs, was einen Großeinsatz auslöste.
Als ein ICE mit rund 200 Kilometern pro Stunde durch einen Tunnel im Kreis Main-Spessart rast, öffnet sich plötzlich eine Tür. Der Triebfahrzeugführer reagiert sofort.
Eine geöffnete Tür in einem ICE hat am Schönrain-Tunnel nahe des Karlstädter Gemeindeteils Wiesenfeld (Kreis Main-Spessart) für eine Notbremsung gesorgt und einen größeren Rettungseinsatz ausgelöst. Die Tür habe sich im hinteren Teil des Zugs befunden, der am Dienstagabend (1. September 2026) gegen 20.15 Uhr von München nach Dortmund unterwegs gewesen sei, teilte die Polizei mit. Zu dem Zeitpunkt sei der ICE mit 238 Reisenden rund 200 Kilometer pro Stunde schnell gewesen.
Der Triebfahrzeugführer leitete den Angaben zufolge sofort eine Notbremsung ein. Bundes- und Landespolizei, Feuerwehren und Rettungsdienste suchten anschließend die Strecke zwischen Rohrbach und dem Tunneleingang bei Wiesenfeld ab. Die Polizei setzte dafür eine Drohne, einen Hubschrauber mit Wärmebildtechnik und eine Hundestaffel ein. Dunkelheit und unwegsames Gelände hätten die Suche "besonders schwierig" gestaltet, so die Polizei.
ICE mit Nothalt in Schönraintunnel - kein alltäglicher Einsatz für Feuerwehr
Die erste Meldung, dass Menschen von dem Zug erfasst worden seien, habe sich nicht bewahrheitet. Jedoch habe zunächst nicht ausgeschlossen werden können, dass Reisende durch den Fahrwind nach draußen gezogen wurden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Der Einsatz sei "auf keinen Fall" alltäglich gewesen. Teilweise sollen bis zu 300 Einsatzkräfte rund um den ICE gearbeitet haben.
Nachdem die Einsatzkräfte entlang der Strecke keine Menschen fanden, fuhr der ICE laut der Polizei zum Bahnhof Lohr weiter. Wie der Feuerwehrsprecher erklärte, hätten die Fahrgäste aus dem vorderen Teil des zweigeteilten Zuges direkt in Ersatzbusse umsteigen können. Die Reisenden aus dem hinteren Teil seien nochmals von der Polizei kontrolliert worden. Die Ermittlungen laufen. Dafür stellte die Polizei die Identitäten der Reisenden fest und befragte sie als mögliche Zeugen. Warum sich die Tür öffnete, war zunächst unklar.
Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.