Der Unmut über Bambergs CSU-Chef Gerhard Seitz wächst. Jetzt bahnt sich parteiintern eine Rebellion gegen den Kreisvorsitzenden an. Einige fordern Seitz zum Amtsverzicht auf.
Für seine Kritiker hat die Stadtratssitzung am vergangenen Mittwoch das Fass zum Überlaufen gebracht. Obwohl Fotografieren und Filmen während der laufenden Sitzung unzulässig sind, machte Gerhard Seitz heimlich Aufnahmen mit seinem Handy. Von OB Sebastian Niedermaier (SPD) als Sitzungsleiter bekam Seitz daraufhin eine Rüge: „Herr Seitz, ich gehe davon aus, dass Sie Gentleman genug sind und diese Fotos umgehend löschen.“
Dass es der 72-jährige CSU-Kreisvorsitzende mal mit der Geschäftsordnung für den Stadtrat, mal mit der CSU-Satzung, etwa wenn es um die Einberufung von Sitzungen geht, nicht so genau nimmt, das wollen inzwischen auch immer weniger Parteifreunde akzeptieren.
Lesen Sie die ganze Geschichte um die Rücktrittsforderungen gegen den CSU-Vorsitzenden beim Fränkischen Tag.
Wenn ich ehrlich bin kann ich immer nur schmunzeln über die täglichen Ergüsse in SozialMedia der Bamberger CSU. Für mich ein guter Ersatz für Statler und Waldorf von der Muppet-Show.
Schade das sich diese (für mich ehemalige) Volkspartei auf allen Ebenen öffentlich zerfleischt.
Erfahrung ist wertvoll – aber sie ersetzt nicht die Fähigkeit, moderne Organisationen zu führen, Konflikte fair zu lösen und die eigene Rolle kritisch zu hinterfragen.
Ein über 70‑Jähriger an der Spitze einer Organisation kann mehr Schaden anrichten als ein abgearbeiteter Handwerker, der seine Grenzen kennt.
Jetzt wird's aber Zeit dass dieses Bamberger Schmierentheater beendet wird! 😡