In der jüngsten Gemeinderatssitzung sind etliche Anfragen aus den Bürgerversammlungen behandelt worden, die nicht sofort geklärt werden konnten. Bürgermeister Florian Atzmüller berichtete von harmonischen und konstruktiven Bürgerversammlungen, wenngleich es auch einzelne unangebrachte Wortbeiträge mit teils haltloser Kritik gegeben habe, wie die Gemeinde im Nachgang informiert.
Eines der genannten Themen war die Entwässerungsrinne entlang der Diebacher Straße in Waizenbach im Bereich zur Einmündung in die Morlesauer Straße. Diese habe sich abgesetzt. Der Bürgermeister gibt das Anliegen dem Staatlichen Bauamt weiter, sobald er die versprochenen Fotos vom Anlieger hat, hieß es nun in der Sitzung.
In Wartmannsroth hatte ein Bürger darauf hingewiesen, dass am Regenüberlaufbecken „Am Häg“ ein Zaun installiert werden muss, da Kinder auf der Krone spielen. Um die Bestellung des Zauns wird sich bereits gekümmert. Der Bauhof soll den Zaun möglichst bald aufbauen.
Ein Bürger wünschte, dass der „Florian“ am Feuerwehrhaus und das Gemeindewappen am Rathausplatz neu angemalt werden. Doch für den Gemeinderat macht das im Moment wenig Sinn. Wenn man den „Florian“ an der Fassade anmale, müsse auch die Fassade gestrichen werden. Dann müsste man aber auch gleich über Dämmung nachdenken oder das Dach, wenn schon mal ein Gerüst steht. Von daher wird dieser Wunsch vorerst nicht erfüllt.
Die Gräben Richtung Kreuz sollen besser gemulcht und ordentlich ausgebaggert werden, lautete eine Forderung. Hier sei das Stromkabel vom Solarpark so flach verlegt worden, dass niemand von der Jagdgenossenschaft die Verantwortung für Baggerarbeiten übernehmen will. Bürgermeister Atzmüller hat Gespräche mit den Energiebauern geführt. Diese haben angeboten, dass die Jagdgenossenschaft konkrete Maßnahmen bei ihnen anmelden soll. Man werde sich dann persönlich um seriöse Kabeleinweisungen kümmern.
In Schwärzelbach ging es um einen Fußweg als Verbindung zwischen Dorf und Gewerbegebiet. Der Bürgermeister erklärte, dass der ursprünglich mal geplante Fußweg nicht umgesetzt werden kann, weil die Gemeinde in diesem Bereich das Bauhofgelände erweitern möchte. Der Fußweg würde dann mitten durch das Bauhofgrundstück führen. Außerdem sieht er keinen zwingenden Bedarf.
Ein Bürger beharrte aber in der Bürgerversammlung auf der Umsetzung. Der Bürgermeister ließ deshalb nun in der Sitzung darüber abstimmen, ob im Gremium eine Notwendigkeit für einen Fußweg gesehen wird, nachdem er zuvor mit seinem Vorschlag, das Thema zu vertagen, gescheitert war. Die Frage wurde mit fünf zu acht Stimmen verneint, sodass nun im Endergebnis von einer fußläufigen Anbindung des Gewerbegebietes an die Friedhofsstraße abgesehen wird. red