Auf dem Testgelände in Aura werden verschiedene KI-Modelle verwendet, verglichen und fortlaufend optimiert. Auch drohnengestützte Systeme sind grundsätzlich möglich.
Zur Projektpräsentation waren sowohl Bürgermeister Martin Kaiser als auch Mitglieder des Gemeinderates Aura vor Ort. Auch Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde sowie Interessierte nutzten die Gelegenheit, mehr über KI-gestützten Herdenschutz zu erfahren und live zu erleben.
Die Bewirtung erfolgte durch den Biohof Brand. Im Anschluss trafen sich alle am Schafhof im Bistro zu gemeinsamen Gesprächen und fachlichem Austausch. Mit dabei waren auch Vertreter des Bayerischen Bauernverbandes.
Zukunftslabor in Hausen
Das Zukunftslabor des Landkreises Bad Kissingen an der Wetterstation des DWD im Bad Kissinger Stadtteil Hausen hat sich als Bildungsort und Schaufenster für Technik in der Region etabliert, schreibt das Landratsamt weiter. Schwerpunkte sind unter anderem Sensoren, KI-Bilderkennung und Drohnen. Ein Teilprojekt ist dabei das Thema „Herdenschutz und KI-Kameras“ am Versuchsgelände in Aura.
Angeboten werden auch Projekttage, Workshops, Forschungsprojekte für Studierende oder MINT-Tage für Schulklassen. Das Zukunftslabor ist per E-Mail unter zukunftslabor@kg.de zu erreichen.
Das Material und der Aufbau sind für den Landkreis kostenlos, dank des Sponsorings der Firma AKO-Agrartechnik GmbH & Co. KG. Die Stadtwerke Hammelburg (Habnet) stellen den Gigabit-Glasfaseranschluss zur Verfügung, ohne diesen die Übertragung und Verarbeitung der hochaufgelösten Videodaten in Echtzeit nicht möglich wäre. Weitere Partner des Projekts sind die Universität Bremen, sowie das Start-up Pax Lupus aus Wismar.
Dies zeigt auch das überregionale Interesse an dem Herdenschutz mit KI-Unterstützung, schreibt das Landratsamt. „Wir möchten uns auch bei der Gemeinde Aura bedanken, die dem Landkreis die kostenfreie Nutzung des Geländes ermöglicht“, so Landrat Götz. red