Das Figurentheater-Festival geht in die dritte Runde. Nach den erfolgreichen Veranstaltungen in den Jahren 2024 und 2025 lädt die Stadt Bad Brückenau im März dieses Jahres erneut zu einem Wochenende voller fantasievoller Figuren, lebendiger Geschichten und außergewöhnlicher Theaterkunst ein, wie es in einer Pressemitteilung heißt.
Vom 13. bis 15. März ziehen Puppenspielerinnen und Puppenspieler im katholischen Pfarrheim mit großer Kunstfertigkeit Publikum jeden Alters in ihren Bann. Vier Stücke an drei aufeinanderfolgenden Tagen versprechen ein abwechslungsreiches Festivalprogramm.
Aufgrund der Schließung des ursprünglich geplanten Spielortes in der Georgi-Kurhalle findet das Festival im katholischen Pfarrheim am Kirchplatz 2 statt.
Festivalauftakt ist am Freitag, 13. März um 9.30 Uhr sowie um 11 Uhr mit dem Ambrella Figurentheater aus Hamburg. Puppenspielerin Heike Klockmeier präsentiert das Stück „Die Stadtmaus und die Landmaus“. Darin erleben zwei sehr unterschiedliche Mäuse auf der Suche nach dem richtigen Zuhause und einem harmonischen Miteinander zahlreiche Abenteuer.
Am Freitagabend um 19.30 Uhr steht Heike Klockmeier erneut auf der Bühne – diesmal mit einer frischen, humorvollen Bearbeitung von Molières Klassiker „Der eingebildete Kranke“. Mit beeindruckender stimmlicher Wandlungsfähigkeit, viel Witz und Spielfreude gelingt ihr eine temporeiche Inszenierung als Stück im Stück, die zeigt, wie lebendig klassische Stoffe auf der Puppenbühne werden können, so die Pressemitteilung.
Krimikomödie am Samstag
Am Samstag, 14. März, um 19.30 Uhr folgt das Theater „Salzstreuner“ aus Nürnberg. In ihrer hinreißenden Krimikomödie schlüpfen zwei ältere englische Damen und Hobbydetektivinnen – Margarete und Rosemarie – in die Rolle moderner Miss Marples. Mit viel Liebe zum Detail und spielerischem Esprit versuchen sie, einen mysteriösen Mordfall im heimischen Wohnzimmer zu lösen.
Im Anschluss an das Stück sorgt das Duo „Babbedäggel“ für einen musikalischen Ausklang. Mit zwei Stimmen, zwei Gitarren und viel Witz präsentieren sie handgemachte Songs. Ihre Lieder erzählen Geschichten aus dem Leben – mal poetisch, mal frech – und wechseln dabei spielerisch zwischen Dialekt und Hochdeutsch.