Die Jahresrechnung 2024, eine neue stellvertretende Kassenverwalterin sowie die Umstellung der EDV samt Kosten standen auf der Agenda der jüngsten Sitzung der Verwaltungsgemeinschaft Maßbach.
Die EDV im Maßbacher Rathaus ist stark veraltet, dies wurde bereits früher in der Gemeinschaftsversammlung erläutert. In der jüngsten Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Maßbach beschäftigte dieses Thema erneut das Gremium, das sich nun mit dem Angebot der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) und dem Wechsel in das NextGO Outsourcing beschäftigte.
Die Situation: Der größte Teil der PCs ist aus dem Jahr 2019 und nicht mehr updatebar. Der Server ist nun fünf Jahre alt und damit ab nächstem Jahr aus der Gewährleistung, heißt es im Protokoll der Sitzung. Aufgrund des dazu noch nahenden Renteneintritts des EDV-Mitarbeiters wurden immer mehr Dienste bereits in die Cloud verschoben.
Nach außen vergeben
Was nun noch offen ist, ist die komplette Serveradministration, die Hardware im Rathaus sowie die allgemeine Software (Updates, Firewall, Datensicherung, Exchange). Auch die restlichen Themen sollen an einen Outsourcing-Dienstleister vergeben werden. Die Fachanwendungen liegen bereits alle im Rechenzentrum der AKDB, weshalb hier aus Synergiezwecken der Dateiserver liegen sollte.
Es wurden nun Angebote für die Kosten der gesamten Datenübernahme, Einrichtung und Konfiguration eingeholt.
Einmalig fallen für Hardware 39.128 Euro und für die Einrichtung 27.976 Euro an. Die jährlichen Kosten werden mit der Dienstleistung LivingData/AKDB auf 27.747,83 Euro und MS Office/M365 auf 17.808,54 Euro veranschlagt.
Wie dem Protokoll weiter zu entnehmen ist, habe die Verwaltungsgemeinschaft für die EDV jährlich circa 35.000 Euro im Mittel ausgegeben, zuzüglich dem Personaleinsatz.