Ebenso wurden Raserei sowie der Wunsch nach Geschwindigkeitsmessungen vorgebracht. Auch Anwohnerparkausweise und durch Mülltonnen versperrte Gehwege oder Bewuchs gehörten zu den regelmäßig genannten Themen. In vielen Fällen konnte Information an die Verwaltung gegeben werden, die die Lösung umsetzte, heißt es in der Pressemitteilung.
Leerstände in der Stadt
Viele Seniorinnen und Senioren äußerten Unverständnis über langjährige Leerstände im Stadtgebiet – etwa Apoland, Rixen, Fronius und Fürstenhof. Ebenso oft kam der Wunsch nach mehr Freizeitmöglichkeiten: einer Minigolfanlage, dem lange vermissten Hallenbad oder vergünstigten Mehrfachtickets für ältere Menschen. Der Ärger über Rad- und Rollerfahrer in der Fußgängerzone wurde ebenfalls häufig geäußert. Die Nutzung des Kurgartencafés durch die LachfAlten wurde begrüßt, jedoch könnten diese Angebote noch mehr Seniorinnen und Senioren nutzen, damit es weiter angeboten werden kann.
Weitere Anliegen betrafen Entfernungsangaben auf Beschilderungen, den Wunsch nach Line-Dance-Angeboten, mehr Bänke mit Rückenlehnen in der Innenstadt oder Sorgen über Baumfällungen im Zuge von Baumaßnahmen. Auch der Verdacht eines möglichen Kerosinablasses über Wohngebieten fand Erwähnung.
Frühere Gesundheitstage
Viele erinnerten zudem an die früheren Gesundheitstage, die zentral in der Wandelhalle und rund um die Tourist-Information stattfanden – und wünschten sich diese Form zurück.
In jeder Sprechstunde wurde deutlich, wie wichtig ein offenes Ohr ist – nicht nur für konkrete Fragen und Hilfen, sondern auch für Sorgen, Wut, Hinweise und Lob. Die Sprechstunde wird es aktuell noch im März und April geben, da die neue Wahlperiode im Mai 2026 beginnen wird und Greubel erneut zur Wahl steht.
Ein besonderer Dank gilt Gudrun Kreider, die die Stadtratsbeauftragte vertreten hat. Ihr Dank gilt ebenso dem Oberbürgermeister, der die Räumlichkeiten für die Sprechstunde ermöglicht, sowie dem Referat von Philipp Pfülb.
Wahl des neuen Seniorenbeirates
Um die Jahresmitte wird der Seniorenbeirat neu gewählt. Wenn Interesse an einer Mitarbeit im Seniorenbeirat besteht, freut sich Hermann Dresbach, der Vorstand des Seniorenbeirats, über einen Nachricht. Die E-Mail lautet senioren-kg@t-online.de red