13 angehende Elektroniker für Geräte und Systeme der Siemens AG sowie von Siemens Healthineers wollten etwas Gutes zurückgeben, nachdem ihnen ihre Ausbilder Rainer Morgenroth und Matthias Kupfer in ihrer Freizeit einen Vorbereitungskurs für die Abschlussprüfungen ermöglicht hatten. Insgesamt 1300 Euro legten die Auszubildenden zusammen. Den Spendenscheck übergaben nun Johanna Stengl, Pascal Audenrith und Steffen Mirsberger an Prof. Dr. Markus Metzler, Leiter der Kinderonkologie der Kinder- und Jugendklinik des Universitätsklinikums Erlangen. Das Geld kommt der Krebsforschung im Bereich molekulare Diagnostik zugute, heißt es in einer Pressemitteilung des Klinikums.

1300 Euro für die Forschung

"Ich finde es bemerkenswert, dass so junge Leute an uns denken und uns mit einem Teil ihres Ausbildungsgehalts etwas Gutes tun möchten", freute sich Metzler. Die Spende in Höhe von 1300 Euro unterstützt die Erforschung der seltenen Blutkrebsform chronische myeloische Leukämie (CML) sowie den Bereich der molekularen Diagnostik. So können im Blut eines Patienten beispielsweise Veränderungen nachgewiesen werden, mit denen ermittelt werden kann, ob eine Krebserkrankung vollständig ausgeheilt ist. Diese zusätzliche Untersuchung ergänzt damit die bildgebenden Diagnosewerkzeuge Kernspin oder Computertomografie.

"Dass die Forschung in unserem Haus direkt den Patientinnen und Patienten hier zugutekommt, ist uns dabei besonders wichtig", betonte der Leiter der Kinderonkologie. Die drei angehenden Elektroniker für Geräte und Systeme nutzten die Gelegenheit, die Stationen der Kinderklinik zu besuchen und durften sich im Labor ein Bild davon machen, wo genau ihre Spende ankommt. red