Erlebnispfad findet
keine Mehrheit

In der jüngsten Sitzung hatte sich der Gemeinderat erneut mit der Errichtung eines Naturerlebnispfads zu befassen. War der Wunsch eines Arbeitskreises "Erlebnispfad" in der Vergangenheit vor allem wegen der ursprünglich veranschlagten Kosten in Höhe von 70 000 Euro bereits abgelehnt worden, so stand das Projekt auf Wunsch des Arbeitskreises wieder auf der Agenda.
Die Diplomgeologin Brigitte Weinbrecht vom Landratsamt stellte eine Neukonzeption des Naturerlebnispfads vor. Eltern mit ihren Kindern sollen auf dieser vereinfachten Wegeführung über zwölf Stationen die Natur erleben.
Doch auch die Neukonzeption des Erlebnispfads fand im Gemeinderat keine Mehrheit - trotz der auf 25 000 Euro gesunkenen Kosten und einer Förderung in Höhe von 50 Prozent.
Elternbeirat blitzt
im Gemeinderat ab

Keine Unterstützung im Gemeinderat Schönbrunn fand der Elternbeirat mit seiner Bitte, die Gemeinde möge sich stärker an den Beiträgen für die Kindertageseinrichtung beteiligen. Begründet wurde dies in der Sitzung damit, dass die Gemeinde schon jetzt für 42 Prozent der Kosten der Kita aufkommt und und zudem die Fahrtkosten für die Kinder aus den Außenorten in Höhe von 11 000 Euro übernimmt.
Rufbus soll nicht
weitergeführt werden

Wie Bürgermeister Georg Hollet (BBL) dem Gemeinderat berichtete, läuft der Vertrag für den Steigerwaldrufbus Ende April 2016 aus, und es sei zu klären, ob Schönbrunn dessen Weiterführung wünsche. Die Kosten sollten nach der Anzahl der Haltestellen (Ebrach, Schlüsselfeld, Burgwindheim, Burgebrach und Schönbrunn) umgelegt werden. Für Schönbrunn stünde damit ein Betrag von 5400 Euro zu Buche. Die Schönbrunner Räte stimmten jedoch mehrheitlich gegen einen neuen Rufbusvertrag, weil der Rufbus von den Bürgern kaum frequentiert werde. hüt