Der Rückblick auf das vergangene Jahr und die Vorausschau für 2020 sowie Neuwahlen waren zentrale Themen der Jahreshauptversammlung des Heimatgeschichtlichen Arbeitskreises. Franz Behrschmidt wurde einstimmig wieder zum Ersten Vorsitzenden gewählt. Der "Mann der ersten Stunde" steht seit 1998 an der Spitze des Heimatgeschichtlichen Arbeitskreises und hat ihn weitgehend mitgeprägt. Auch die weiteren Vereinsleitungsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt: Zweiter Vorsitzender Jens Korn, Kassier Dieter Müller, Schriftführer Werner Stumpf, Kassenprüfer Michael Stumpf und Elisabeth Behrschmidt.

Erster Vorsitzender Franz Behrschmidt berichtete rückblickend, dass das "Wallenfelse Seidla" beim Ostermarkt 2019 wieder sehr gut angenommen und auch nach den Floßfahrten verkauft wurde. Der Floßverein werde aber die Vermarktung nicht übernehmen. Aber Bürgermeister Jens Korn wollte sich mit Rob Smith in Verbindung setzen, der bald eine kleine Brauerei in Wallenfels eröffnet. Vielleicht könne er die Vermarktung des " Seidla" mit übernehmen. Der Vorsitzende ging besonders auf den Kalender 2020 ein, der Bilder zum Thema "Wallenfelser Allerlei" beinhaltet. Es wurden 180 Stück in DIN A4 und 65 Stück in DIN A3 angeboten. Hierfür ging ein besonderes Lob an Thomas Weiß, der wieder die technische Umsetzung übernommen hatte. Großen Anklang fand auch das "Wallenfelser Bilderbuch" von Friedrich Bürger unter Mitwirkung von Franz Behrschmidt. Auch für 2021 soll wieder ein Heimatkalender erstellt werden, eventuell mit dem Thema "Wallenfelser Allerlei Teil 2", weil noch viele interessante Fotos zur Verfügung stünden. "Gschichtla aus dem Frankenwald" könnte ein nächstes Projekt des Arbeitskreises werden, denn es liegt vom verstorbenen Manfred Eger ein Manuskript vor, das man durch Bilder ergänzen könne.

Bürgermeister und Zweiter Vorsitzender Jens Korn dankte im Namen der Stadt für die Übernahme der Kosten für die Restaurierung des Stifterdenkmales an der Kirche mit einem Betrag von 654,50 Euro. Er dankte besonders Franz Behrschmidt für die Recherche und die Veröffentlichung des Berichtes über den "Todesmarsch" durch Wallenfels, der reges Interesse fand. Er schlug vor, dass man hier weitermachen und Berichte zum Thema, wie z.B. über die Heimatvertriebenen und die Nachkriegszeit, weiterverfolgen könne. Hier konnte Franz Behrschmidt berichten, dass er bereits Geschichten von Heimatvertriebenen vorliegen habe, außerdem Unterlagen über Wallenfelser, die im Dritten Reich hingerichtet wurden. Auch das Thema einer Jüdin, die in Wallenfels versteckt worden war, sei sicher interessant. sd