Rund 100 Besucher waren zu einem politischen Frühschoppen ins Pommersfeldener Feuerwehrhaus gekommen, bei dem der Bürgerblock Pommersfelden (BBP) seine Gemeinderatskandidaten und seine Bürgermeisterkandidatin Angela Nusser vorstellte.

Transparenz und ehrliche Kommunikation zwischen Bürgermeister, Gemeinderäten und Bevölkerung müssten gewährleistet werden, so dass die Bevölkerung die politischen Entscheidungen der Gemeinde mitträgt, nannte Nusser als einen ihrer größten Wünsche. In jüngerer Vergangenheit seien in der Gemeinde Pommersfelden zwei Bürgerbegehren eingereicht worden (gegen die Erweiterung der Bäckerei am bestehenden Standort und gegen die Änderung des Bebauungsplans "Gewerbegebiet Limbach"), von welchen das Limbacher Begehren, das die Ansiedlung eines Logistikzentrums des Online-Versandhändlers Amazon verhindern soll, zugelassen wurde und am 5. April zur Abstimmung kommt.

Die Schulwegsicherheit und die Anbindung der Neubaugebiete an die Schulen, Sportplätze und Bushaltestellen sind Nusser ein Herzensanliegen, welches sie als zukünftige Bürgermeisterin als Erstes anpacken möchte. Als Mutter von drei Kindern kenne sie das Gefühl nur zu gut, bei einer Verspätung der Kinder den örtlichen Schulweg in Gedanken abzulaufen und zu hoffen, dass bei der Straßenüberquerung oder an gehweglosen Straßen nichts passiert ist. Als konkrete Beispiele versprach sie eine Lösung der Schulwegproblematik und dem Weg zum Sportplatz in Pommersfelden zu suchen und eine Querungshilfe in Steppach anzuregen, so dass die Kinder aus dem größten Neubaugebiet im Nachbarort den Fußballplatz auf der gegenüberliegenden Seite der Staatsstraße sicherer erreichen können.

Im Landkreis Bamberg vernetzt

Im zweiten Teil der Veranstaltung erläuterte Nusser, warum sie sich als absolut kompetent für das Amt als Bürgermeisterin sehe, da sie durch ihre Arbeit im Gemeinderat und in den Elternbeiräten von Schule und Kindergarten das politische Leben seit Jahren mitgestalte und wisse, was angepackt werden muss. Zudem betonte sie ihre enge Vernetzung mit dem Bamberger Landkreis, die sich hautsächlich über ihre Liebe zur Musik entwickelt und ihre Tätigkeit in der Elternvertretung der Musikschule Bamberger Land habe, bei der sie auch Gründungsmitglied vor zwölf Jahren war. red