Mit einer Ausstellung der Kulmbacher Kalligrafin und Künstlerin Andrea Wunderlich startet das Bayreuther Kunst- und Kulturhaus "Neuneinhalb" ins neue Jahr. Zur Eröffnung findet am Donnerstag, 20. Janu...
Mit einer Ausstellung der Kulmbacher Kalligrafin und Künstlerin Andrea Wunderlich startet das Bayreuther Kunst- und Kulturhaus "Neuneinhalb" ins neue Jahr. Zur Eröffnung findet am Donnerstag, 20. Januar, ab 19 Uhr eine Vernissage statt.
Worte und Buchstaben sind die Formensprache von Andrea Wunderlich, deren Wurzeln sich in der klassischen Kalligrafie finden. Seit 2003 arbeitet die gebürtige Kulmbacherin in ihrem Atelier im alten Feuerwehrhaus in Goldkronach als Kalligrafin und Buchkünstlerin, schafft aber auch großformatige Wandgestaltungen und entwirft Schriftzüge, Logos oder Etiketten für vielfältige Bereiche der Wirtschaft.
Die Schrift als Kunst
In ihrem künstlerischen Schaffen versucht Wunderlich, den historischen Wurzeln der Schriftkunst nachzuspüren und diese zeitgenössisch umzusetzen. Dabei verarbeitet sie Texte, aber auch eigene Gedanken und Worte zu Schriftblättern und Buchkunst-Unikaten.
Ihre Arbeiten haben die Kulturpreisträgerin des Landkreises Bayreuth mittlerweile weit über ihre fränkische Heimat hinaus bekannt gemacht. So werden ihre Werke nicht nur in Deutschland ausgestellt, sondern befinden sich auch in internationalen Sammlungen wie dem Museum für Kalligrafie in Moskau oder dem Center of the Book Arts in San Francisco.
Darüber hinaus unterrichtet Andrea Wunderlich klassische Kalligrafie und zeitgenössische Schriftkunst in Deutschland und weltweit.
In ihrer Ausstellung "Geschriebenes" zeigt Andrea Wunderlich im Kunst- und Kulturhaus "Neuneinhalb" vom 20. Januar bis zum 16. Februar am Gerberplatz einige ihrer aktuellen Arbeiten aus den Jahren 2020 und 2021 - einige schrill und bunt, andere eher nachdenklich und bisweilen auch düster. Die Ausstellung wird am 20. Januar ab 19 Uhr mit einer Vernissage in Anwesenheit der Künstlerin eröffnet. Im Anschluss ist die Ausstellung jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei, im Haus gilt die 2G-plus-Regel. red