Schon längere Zeit befasst sich der Gemeinderat mit dem unberechtigten Befahren der Frohnlacher Straße. Und dieser Abschnitt war erneut ein Thema in der Gemeinderatssitzung. Seit Jahren kommen im Rathaus immer wieder Beschwerden an, weil zu viele Fahrzeuge auf dem eigentlich gesperrten Flurweg aus Richtung Frohnlach durchs Neuensorger Wohngebiet fahren. Auch bei der Bürgerversammlung wurde das Thema angesprochen. Zudem erfolgten Messungen. Es böten sich drei Möglichkeiten, um den "Treiben ein Ende zu machen", sagte Bürgermeister Markus Mönch (parteilos). In der Diskussion stehe eine Einbahnregelung, das Aufstellen von Kübeln oder Wellenbrechern oder die rigorose Sperrung der Straße. "Ansonsten bringen wir den auswärtigen Verkehr nicht raus", meinte Mönch.

Übermäßig ist der Verkehr jedoch nicht. Durchschnittlich zwei Fahrzeuge pro Stunde wurden gemessen und das vorwiegend am Wochenende. Schließlich legte der Gemeinderat fest, die Straße "mechanisch dicht zu machen", wobei land- und forstwirtschaftlicher Verkehr zugelassen werden soll.

Ebenso bemängelte Horst Sünkel (CSU) das Verkehrsverhalten in der Mühlgasse. Er forderte Fahrbahnschwellen, zog aber nach längerer Diskussion seinen Antrag zurück.

Walter Lorper (Freie Bürger) wollte wissen, wie es um das marode Rathaus stehe. Gegen den Vorwurf, es regne hinein und der Keller sei feucht, wehrte sich der Bürgermeister, der wissen ließ, dass es bei einer Umwandlung des Rathauses in ein Bürgerhaus 80 Prozent Förderung gebe. Die Entscheidung Sanierung, Bürgerhaus oder Neubau soll laut Mönch 2022 erfolgen. Vorab soll mit den Fraktionsführern gesprochen werden.

Auch ein zusammenhängendes Radwegenetz zwischen den Landkreisen Lichtenfels und Coburg, insbesondere im Ortsteil Neuensorg, war wieder ein Thema. Mönch sicherte zu dranzubleiben.