Seit 1975 feiert der Hüttenverein Albertshof am letzten Wochenende im Juli seine berühmt-berüchtigte Hüttenkerwa. Und da geht in Albertshof die Post ab. "Früher hatten wir drei Tage Festbetrieb mit Musik. Heuer sind es nur zwei Tage, weil alle Helfer so beschäftigt sind", erzählt Werner Müller.
Doch was macht so ein Fest eigentlich berüchtigt oder legendär? "Die Erotik. Früher brauchten wir kein Zelt. Mittlerweile müssen wir eines aufstellen, weil so viele Besucher kommen", berichtet Müller und zeigt alte Flyer mit vergangenen Themen: Da gab es Schaumpartys, Erotik-Shows oder "Scheiß-egal"-Partys. "Da darf man nicht lachen, denn vielleicht ist man am Ende bei so einer Party entstanden", wirft Sebastian Schick ein - und lacht trotzdem.
Außerdem werden immer bekannte Bands aus der Region eingeladen, und es gibt feines Essen. Spezialitäten wie Knöchla oder Krenfleisch sind bei den Gästen sehr beliebt. Nach nächtelangem Feiern wird am Samstag früh dann ein Schwein aufgespießt und gegrillt, denn auch die "Sau am Spieß" ist ein Muss bei der Hüttenkerwa.
Und so sieht das Programm für dieses Jahr aus: Am Samstag gibt es das "Knöchla-Essen" und Unterhaltungsmusik. Und am Sonntag Spezialitäten am Mittag und am Abend spielen "Die Doh".