Andreas Dorsch

Wie komme ich jetzt von Süd nach Nord?, fragten sich gestern Fußgänger und Radler aus Höchstadt, als sie im FT die Meldung lasen, nun müsse auch noch die alte Aischbrücke gesperrt werden. Die Sperrung sollte erfolgen, um ohne Behinderung auf der Baustelle den Anschluss der Brückenstraße an die neue Aischbrücke herstellen zu können.
Norbert Grüner, für den Landkreis Erlangen-Höchstadt zuständiger Abteilungsleiter beim Staatlichen Bauamt in Nürnberg, gab gestern Entwarnung. Die Meldung basiere offensichtlich auf einem Missverständnis zwischen dem Landratsamt, das die verkehrsrechtliche Anordnung erlässt, und dem Bauherrn der Maßnahme, dem Staatlichen Bauamt.
"So wie irrtümlich gemeldet, wird es nicht ausgeführt", erklärte Grüner gestern auf Anfrage des FT. Die alte Brücke bleibt für Radler und Fußgänger offen, während auf der Nordseite Straße und Gehwege angepasst werden. Zur Not werde es Gehweg-Provisorien über die Baustelle geben.
Die aufwendigeren Anpassungsarbeiten sind nötig, weil die neue Aischbrücke etwas höher ist als die alte. Dazu habe man sich entschlossen, um für künftige größere Hochwässer gerüstet zu sein.
Noch nicht festlegen will sich Grüner, wann die anvisierte provisorische Aischüberquerung für Pkw freigegeben werden kann. Dazu müsse erst die neue Aischbrücke fertig sein.