Zur Jahresversammlung der Arbeitsgemeinschaft 60 plus trafen sich die SPD-Senioren im Kreisverband Bad Kissingen, um die Neuwahl der Vorstandschaft durchzuführen. Adolf Lieb (Oberbach) erhielt weiterhin das Vertrauen als Vorsitzender, seine Stellvertreterin ist Rosalinde Heider (Bad Kissingen). Schriftführer und Pressewart ist Dieter Britz (Münnerstadt). Sein Stellvertreter Ewald Kiesel (Haard). Als Beisitzer fungieren: Heidi Andriessens, Isolde Töpperwien, Cala Schlembach (alle Bad Kissingen), Hildegard Käß (Kleinbrach), Eugen Schmitt (Großwenkheim), Günter Theinert (Maßbach), Bodo Sengstock und Peter Schindler (Wildflecken).
Vorsitzender Adolf Lieb begrüßte MdL Kathi Petersen (Schweinfurt), den SPD-Bewerber für den Landtag Norbert Schaub, den stellvertretenden Landrat Alfred Schrenk und Peter Dlugosch vom SPD-Unterbezirk 60 plus Rhön-Haßberge.
Lieb berichtete zunächst im Rückblick von den Aktivitäten der letzten Monate und stellte die weiteren, feststehenden Termine vor. Geplant ist am 5. Juli ein Rundgang mit Burgvogt Eddi Klug in Königsberg, am 20. Juli ein Theaterbesuch in Maßbach, am 8. September die Teilnahme am SPD-Unterfrankentreffen 60 in Karlstadt, am 12. Oktober ein Federweißer-Nachmittag in Ramsthal und ein Jahresabschluss mit Vorweihnachtsfeier in Münnerstadt. Weiter treffen sich die SPD-Senioren im Oktober zu einem Informationsgespräch mit Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer und am 8. November mit Bürgermeister Matthias Klement in Maßbach.


Kathi Petersen zu Gast

MdL Kathi Petersen berichtete aus ihrer Tätigkeit im Bayerischen Landtag und beklagte die, von der CSU-Mehrheit abgelehnten Vorschläge der SPD-Fraktion beim Nachtragshaushalt. Heftige Diskussion löste die Anordnung von Ministerpräsident Markus Söder aus, der das Kreuz mit seiner Entscheidung zu CSU-Wahlkampfzwecken missbrauche. Das Kreuz stehe für Glaube, Hoffnung und Liebe, so die Meinung der Versammlungsteilnehmer, dessen Werte im Umgang mit den Kriegsflüchtlingen erkennbar sein müsse. Norbert Schaub (Westheim), Kandidat für den Bayerischen Landtag, stellte sich den Genossen vor und erläuterte seine Ziele. "Statt Senkung der Krankenkassenbeiträge soll mehr Leistungsübername den Versicherten zugute kommen", forderte Schaub.
Am Schluss dankten die Teilnehmer dem langjährigen Vorsitzenden Adolf Lieb mit Applaus für seine engagierte, umsichtige Führung der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus.