Vier tolle Kirchweihtage in Wolfsdorf sind vorüber und die Ortsvereine als Veranstalter können eine positive Bilanz ziehen. Bis auf ein paar kleine Ausrutscher ging die Veranstaltung relativ friedlich über die Bühne.

Für den Samstag war für die Unterhaltung der Gäste die Band "Sound-Express" vorgesehen. Durch die Erkrankung des Keyboarders des Duos musste kurzfristig ein Alternativ-Programm auf die Beine gestellt werden. Hierbei erwiesen sich Freunde aus Birkenhördt in der Südpfalz, die jedes Jahr die Wolfsdorfer Kirchweih besuchen, als Retter in der Not: Peter Ehrhardt unterhielt dabei im ersten Teil des Abends mit Gesang und Schifferklavierspiel die Gäste. Danach betrat sein Sohn Jan die Bühne. Er erwies sich als routinierter DJ und begeisterte das Publikum mit einem facettenreichen Musikprogramm.

Während des Frühschoppens am Sonntag fand die mit Spannung erwartete Bekanntgabe der Kirchweihkönige statt. Die "Krone" bei den Damen holte sich wie im vergangenen Jahr, Adelgunde Heller mit einem 64,0-Teiler. Den zweiten Platz errang Gabi Heller (98,9) und Sabrina Gack wurde Dritte (108,1). Bei den Männern war Dieter Lohneis mit einem 22,7-Teiler nicht zu schlagen. Zweiter wurde Otto Fischer (72,3) und Michael Heublein errang den dritten Platz (82,9). Am Sonntagnachmittag gab es jede Menge Action, vor allem für die kleinen Festbesucher. Neben dem Seifenkisten-Rennen, wo elf Fahrzeuge an den Start gingen, stand eine Hüpfburg bereit, und die Kinder konnten sich mit den Geräten des "Spielmobils" austoben oder sich von den Betreuerinnen schminken lassen.

Am Montag musste das Programm wiederum kurzfristig geändert werden. Da das Menschen-Kicker-Spielfeld aufgrund der Feuchtigkeit nicht aufgebaut werden konnte, wurde kurzerhand ein kleines Kirchweih-Fußballspiel organisiert. Hier traten die Jüngeren gegen die Älteren an. Die Partie endete 3:3. Beim Elfmeterschießen setzten sich die Jüngeren durch.

Der Hahnenschlag war bereits nach dem vierten Versuch zu Ende. Dabei erwies sich Michael Peschel aus Grundfeld als erfolgreicher "Hahnenschläger". Er durfte stolz den lebenden Gockel mit nach Hause nehmen. Der Abend klang mit Musik des Alleinunterhalters Udo Müller aus. Dabei herrschte nochmals ausgelassene Stimmung, und es wurde geschunkelt, getanzt und gefeiert. thü