Die Restaurants und Gaststätten haben immer noch geschlossen. Wie man sich derweil auch zu Hause etwas Leckeres auf den Tisch zaubern und dabei noch den Körper stärken kann, zeigt AOK-Ernährungsexpertin Yvonne Müller. Alle Mengenangaben sind auf vier Personen ausgelegt.

Antibakterielle Wirkung

Kresse, Radieschen, Zwiebeln, Knoblauch & Co. - alle diese Gemüsesorten enthalten Senf-Öle. Senföle dienen ja eigentlich dazu, beim Essen für besondere Geschmackserlebnisse zu sorgen. Aus der Naturheilkunde ist jedoch auch schon lange bekannt, dass Senfölverbindungen aus Meerrettich und Kapuzinerkresse antibakterielle Eigenschaften besitzen.

Neuste Studien haben gezeigt, dass Senföle 13 Bakterienstämme hemmen können. So halten sie Bakterien und Viren in Schach, die Atemwegs- oder Darminfekte auslösen. Da sie auch Pilze effektiv bekämpfen, lassen sich Senföle auch gegen Harnwegsinfekte und Blasenentzündungen einsetzen. In Meerrettich und Kapuzinerkresse stecken besonders viele dieser Senföle. red