Abwasser und 10H-Regel im Fokus

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Unter Vorsitz von Heinz Marquart beschäftigte sich der Umweltarbeitskreis der CSU vor allem mit der Problematik der Abwasserreinigung. Vor allem die mögliche Belastung der Gewässer mit multiresistente...

Unter Vorsitz von Heinz Marquart beschäftigte sich der Umweltarbeitskreis der CSU vor allem mit der Problematik der Abwasserreinigung. Vor allem die mögliche Belastung der Gewässer mit multiresistenten Keimen und Antibiotikarückstände im Abwasser bedürften einer dringenden Beachtung.

Da sich die Trinkwassergewinnung in Teilen des Landkreises auch auf Uferfiltrate stützt, komme dem eine zusätzliche Aufgabe zu. Die Sicherung der Uferfiltrate benötigten besonderen Schutz vor Verunreinigungen.Heinz Marquart hält eine vierte Klärstufe, welche auch multiresistente Keime und Medikamente abbauen könne, auf lange Sicht für unverzichtbar.

Der Stimmkreisabgeordnete Michael Hofmann (CSU) habe zugesagt, einen entsprechenden Vorstoß im Bayerischen Landtag zu formulieren. Er wolle gemeinsam mit der Uni in Erlangen ein entsprechendes Forschungsvorhaben voranbringen.

Sorge bereitet dem Arbeitskreis die derzeitige Aktivität um die sogenannte "Evaluierung" der 10H-Regel. Die Zuständigkeit bei Windkraftanlagen müsse eindeutig bei den Gemeinden liegen. Eine Privilegierung wie vor einigen Jahren lehnt der Arbeitskreis ab.Heinz Marquart wies darauf hin, dass neben der massiven Veränderung des Landschaftsbilds auch Studien zu beachten seien, welche von bedenklichen Rückgängen der Immobilienwerte ausgingen. Walter Hofmann wunderte sich, dass sich die politischen Gruppierungen im Landkreis Forchheim "sehr bedeckt" hielten. Gerade im Vorfeld der Kommunalwahlen hätten die Wähler einen Anspruch darauf, zu wissen, welche politischen Gruppierungen Windkraftanlagen und vor allem wo errichten wollten. red